Polnisches Kino

“Ida” von Paweł Pawlikowski und das polnische Kino

05.04.2014

Osteuropäische Filme sind in deutschen Kinos chronisch unterrepräsentiert. Zum Glück gibt es Filmfestivals wie das "goEast" in Wiesbaden, das sich ausschließlich dem osteuropäischen Kino widmet.

Ida (Agata Trzebuchowska) verlässt das Kloster, um ihre Tante kennenzulernen. Foto: © Arsenal Filmverleih

hier auf einem anderen Filmfestival.Patrick Wellinskihier auf einem anderen Filmfestival. 

Zum 14. Mal findet das Filmfestival goEast in Wiesbaden schon statt. Das Festival des mittel- und osteuropäischen Films zeigt auch in diesem Jahr wieder Glanzstücke des osteuropäischen Kinos, die es sonst gar nicht erst auf die deutschen Leinwände schaffen. Einer dieser herausragenden Filme ist „Ida“ von Paweł Pawlikowski. Der monochrom in schwarz-weiß gehaltene Film handelt von einer jungen Novizin in Polen, die Anfang der 1960er Jahre kurz vor ihrem Gelöbnis steht. Von ihrer Äbtissin gedrängt, macht sie sich auf den Weg, um ihre einzige Verwandte zu besuchen. Doch als sie bei ihrer Tante Wanda ankommt, die alles andere als ein frommes Leben führt, hält diese eine Überraschung für sie bereit.

Als „polnischen Film des Jahres 2013“ bezeichnet Patrick Wellinski den Film „Ida“. Beeindruckend sei die Hauptdarstellerin Agata Trzebuchowska, die als Laie ihr Schauspieldebüt in „Ida“ gibt. Paweł Pawlikowski, der sich bereits in England mit Filmen wie Last Resort“ (2000) und „My Summer of Love“ (2004) einen Namen gemacht hat, schrieb das Drehbuch zu seinem Film selbst.

Mit Patrick Wellinski hat Andreas Kötzing über osteuropäische Filme auf Festivals, den Film „Ida“ und das polnische Kino gesprochen.


Trailer zu „IDA“