K-Pop-Welle in Europa

In der Reihe tanzen

09.02.2018

Die Olympischen Winterspiele sind ein weltweites Großereignis. Doch Südkorea hat dazu noch einen Exportschlager: K-Pop. Die südkoreanische Popkultur hat längst die ganze Welt erobert. Aber was genau ist eigentlich K-Pop?

Das Erfolgsrezept

Fetzige Outfits, eingängige Hooks, perfekte Choreografien – das ist K-Pop.

Egal was veröffentlicht wird, es ist immer ein Gesamtpaket. Also wenn eine neue Gruppe kommt, die sind sofort perfekt gestylt, die können schon perfekt tanzen, die trainieren meistens schon Jahrzehnte — Isabelle Opitz, Chefredakteurin der K*Bang

Spaß muss es machen, das ist die Botschaft. Und die macht auch vor der Sprachbarriere nicht halt.

Gangnam weltweit

Das hat der Song „Gangnam Style“ gezeigt. Mit diesem schwappte die K-Pop Welle 2012 auch nach Deutschland. In dem Song beschreibt der Rapper Psy den Lebensstil in Gangnam, einem Stadtteil der Hauptstadt Seoul. Auch der dazugehörige Tanzschritt wurde weltberühmt. Innerhalb kurzer Zeit war das Video das meistgesehene auf YouTube und blieb es auch für knapp fünf Jahre.

Wo Glitzer ist, ist auch Schatten

Die koreanischen Popstars müssen aber nicht nur hart trainieren. Am Anfang ihrer Karriere bekommen selbst erfolgreiche Künstler oft kein Geld. Denn die ersten Einnahmen gehen für die jahrelange Ausbildung direkt an die Firma. Der Druck bleibt hoch, auch für erfolgreiche Künstler.

Nach außen hin, gerade im Fernsehen, versucht man immer die perfekte Seite zu zeigen, aber die Realität holt auf. — Isabelle Opitz

K-Pop und Olympia

K-Pop hat in Korea einen hohen Stellenwert. Auch die Olympischen Winterspiele zeigen das: Der offizielle Olympia-Song ist eine K-Pop-Hymne, verschiedene Bands begleiten das Ereignis als musikalische Maskottchen. Dadurch soll der Wintersport mehr junge Fans bekommen und die Bands internationalen Erfolg.

Was K-Pop genau ist, und welche Stars uns bei den Olympischen Winterspielen begegnen werden, darüber hat detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt mit Isabelle Opitz von K*Bang gesprochen.

K-PopAllein für die Koreaner vor Ort ist das ein Riesending, wahrscheinlich sogar ein bisschen befremdlich für die Leute, die dazukommen.Isabelle Opitzimportiert als Chefredakteurin der K*Bang koreanisches Lebensgefühl nach Deutschland 

Redaktion: Sophia Spyropoulos