Kälteeinbruch im März: Wenn Pflanzen frieren

12.03.2013

Kaum haben die Temperaturen zwei Tage lang die 15-Grad-Grenze geknackt, sprießen Blumen und Knospen. Das ist jetzt vorbei - Tief Wolfgang hat den Frühling erst mal auf Eis gelegt.

Frühlingsblumen wie Krokusse haben mit Schnee und Eis kein Problem - andere Pflanzen sind empfindlicher. Foto: Winfried Rothermel/dapd

Wissenschaftlicher Leiter des botanischen Gartens in LeipzigMartin FreibergWissenschaftlicher Leiter des botanischen Gartens in Leipzig 

Erst können wir schon Anfang März die ersten frühlingshaften Tage mit Temperaturen um die 20 Grad genießen und dann so was: Tief „Wolfgang“ bringt seit letzter Woche Schnee und einen Temperatursturz über Deutschland.

Und nicht wenige freuten sich über die ersten Krokusse, Schneeglückchen und grünen Knospen.

Der plötzliche Kälteeinbruch mag uns Menschen nerven, aber was ist mit diesen Pflanzen, die schon vorsichtig ihre Knospen der Sonne entgegen gestreckt haben?

Das fragen wir nach bei Martin Freiberg, dem wissenschaftlichen Leiter des botanischen Gartens in Leipzig.