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Arrival: Louise Banks (Amy Adams) nimmt ersten Kontakt zur Besatzung des Raumschiffs auf. Foto: | © 2016 Sony Pictures Releasing GmbH
Bild: © 2016 | Sony Pictures Releasing GmbH

Kino | „Arrival“ und weitere Neustarts

Von neuen und alten Welten

Aliens, Oper, Action und Sozialkritik kommen ins Kino. Mit „Arrival“ setzt Regisseur Denis Villeneuve neue Maßstäbe, wenn es um Außerirdische geht und „Daniel Blake“ berührt mit seiner Geschichte aus der Mitte der Gesellschaft jeden Zuschauer.

„Arrival“ – Feinkost fürs Auge und gute Geschichte

Denis Villeneuve lässt in seinem Film „Arrival“ Aliens in Raumschiffen über der Erde schweben. Das ist so nichts Neues, doch wird im Film mit der extraterrestrischen Begegnung intelligenter und kultureller umgegangen als in vielen vergleichbaren Filmen.

Aliens und Menschen versuchen hier, miteinander zu kommunizieren, statt sich zu bekriegen. Neben der Geschichte ist der Film auch etwas fürs Auge. Der Plot hat dabei jedoch keine großen und knalligen Spezialeffekte nötig, um zu überzeugen.

Eine Geschichte, die so intelligent erzählt ist, dass es alles über Aliens in den letzten Jahrzehnten in den Schatten stellt. Dieser Film ist nahezu perfekt. – Anna Wollner

„Deepwater Horizon“ – Action statt Umwelt

Der Actionfilm folgt dem Ablauf der Explosion der gleichnamigen Bohrinsel im April 2010. Mark Walberg ist Teil der Crew, die versucht die Zerstörung der Bohrinsel zu verhindern. Dabei erzählt der Film von den „Helden“ der Ölplattform vor, während und direkt nach der Explosion.

„Deepwater Horizon“ ist ein reinrassiger Actionfilm, der den Zuschauer mit in die wuselige Unordnung der Bohrinsel nimmt. Doch die durch das Unglück ausgelöste Umweltkatastrophe bleibt im Film außen vor.

Wir haben Actionkino, amerikanische Helden, die über sich hinauswachsen, und das wars. – Anna Wollner

„Florence Foster Jenkins“ – Frears beweist Händchen

Die Historienkomödie mit Meryl Streep und Hugh Grant erzählt das Leben der Opernsängerin Florence Foster Jenkins. Das Interessante an der Geschichte: Die Sängerin leidet an vollkommener Selbstüberschätzung und verzerrter Wahrnehmung.

Das Geld ihres Mannes ermöglicht ihr die Karriere auf der Bühne, obwohl der Sängerin jedes musikalische Talent fehlt. Währenddessen hält sich ihre Entourage mit ehrlicher Kritik zurück. Meryl Streep ist die Rolle wie auf den Leib geschnitten. Hugh Grant übernimmt den Part des unterstützenden Ehemannes.

„I, Daniel Blake“ – Sozialdrama für Gänsehaut

Der Engländer Daniel Blake erleidet einen tragischen Unfall und ist seitdem arbeitsunfähig. Das Sozialamt erkennt die Rückenprobleme jedoch nicht als Arbeitsunfähigkeit an. Von seinem Leben gezeichnet kämpft Daniel Blake gegen die unerbittlich mahlende Maschine der Bürokratie. Es ist die Geschichte eines Mannes aus der Mitte der Gesellschaft, der um sein Recht kämpft.

Ein Film, der so schön gespielt ist, dass jeder, der aus dem Kino geht, eine Gänsehaut haben wird, die sehr lange nachhallt. – Anna Wollner

Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Christian Eichler erklärt die Filmkritikerin Anna Wollner, welcher Film sich lohnt und welcher nicht.

Filmkritikerin Anna Wollner - glaubt, dass wir über "Arrival" auch in 15 Jahren noch sprechen werden. Foto: privat

glaubt, dass wir über „Arrival“ auch in 15 Jahren noch sprechen werden. Foto: privat
Alle reingehen in „Arrival“ und weggeblasen werden!Filmkritikerin Anna Wollner
Kinotipps der Woche | Arrival und anderes 08:13

Die Trailer zu den Filmen:

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