Kino: Die Goldenen Zwanziger und die Lady of “Easy Virtue”

24.06.2010

Es ist Ende der 20er Jahre: eine feministische Amerikanerin, ein verliebter Engländer und die gesamte aristokratische Familie. Kann das gutgehen?

Szene aus “Easy Virtue”. / © Sony Picture Classics.

Seine Weltpremiere feierte dieser Film am 8. September 2008 auf dem Toronto International Film Festival und lief im selben Jahr in den englischen Kinos. Bei uns startet die Adaption des Theaterstücks von Noël Coward am 24. Juni 2010.

detektor.fm KinoexpertinAnna Wollnerdetektor.fm Kinoexpertin 

Zur Story: Die Amerikanerin Larita Huntington, gespielt von Jessica Biel, heiratet  spontan den adligen Engländer John Whittaker und reist mit ihm in die aristokratische Heimat um der Familie vorgestellt zu werden. Dass das nicht gut gehen kann, ist abzusehen.

Denn Larita hat nicht nur unaristokratische Hobbies wie dem Autorennen, sie war auch bereits verheiratet. Begeisterung der Schwiegerfamilie sieht anders aus und so muss die „Lady of Easy Virtue“, zu deutsch „das leichte Mädchen“, einige Vorurteile und Hindernisse überwinden, wobei nicht wenige von der Schwiegermutter höchstpersönlich sind.

Die Vorlage für das Drehbuch zum Film war das Theaterstück „Easy Virtue“ von dem englischen Schriftsteller Noël Coward. Die Verfilmung von Stephan Elliot ist bereits die zweite – 1928 drehte Alfred Hitchcock einen Stummfilm des Theaterstücks.

Hören Sie das Interview mit Kinoexpertin Anna Wollner.

Der deutsche Trailer zu unserem Kinotipp: