Kino | The Fast & The Furious 7, Everything Will Be Fine

Everything Will Be Fine: Trotz James Franco ein guter Film

02.04.2015

Auch der siebte Teil der "The Fast & The Furious"-Reihe ist sehenswert geraten - und das Drama "Every Thing Will Be Fine" überzeugt trotz 3D und James Franco. Wir haben mit unserer Kino-Expertin Anna Wollner über die Neuerscheinungen der Woche gesprochen.

 The Fast & The Furious 7

Im Jahr 2013 ist Leinwand-Star Paul Walker bei einem Autounfall tödlich verunglückt – ironischerweise parallel zu den Dreharbeiten zum siebten Teil der erfolgreichen „The Fast & The Furious“-Reihe. Nun, zwei Jahre später, kommt der Film trotzdem. Walker wird in den Szenen, die er nicht mehr spielen konnte, von seinen Brüdern gedoublet. Der Film selbst bietet hochwertige Action-Kost: Vom Himmel fallende Autos und ein mit Muskelkraft gesprengtes Gips-Korsett, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Ich kaufe mir ja keine Kinokarte für „The Fast & The Furious“, wenn ich hochtrabend philosophische Dialoge erwarte. – Anna Wollner

Every Thing Will Be Fine

Den Gegenentwurf zum Action-Kracher bildet diesmal das Drama „Every Thing Will Be Fine“. Der Autor Thomas Eldon, gespielt von James Franco, fährt nach einem Streit mit seiner Freundin versehentlich ein kleines Kind an, das daraufhin verstirbt. Eigentlich trifft ihn keine direkte Schuld, trotzdem verändert das Geschehene sein Leben. Nebenbei wird auch das Leben der Mutter des Kindes begleitet. Trotz oder gerade aufgrund der Entscheidung, in 3D zu drehen, ist der Film besonders packend geraten.

Ein Film der sehenswert ist, obwohl James Franco mitspielt. Und das ist fast schon der höchste Tribut, den ich an James Franco machen kann. – Anna Wollner

Also: lohnt sichs? Antworten gibts im Gespräch von  detektor.fm-Moderatorin Teresa Nehm mit Kino-Expertin Anna Wollner.

Die Kinoredakteurin Anna WollnerJames Franco hat zwei Gesichtsausdrücke. Erstens: Wie ´ne Kuh, wenn´s blitzt, zweitens: wie ´ne Kuh, wenn´s blitzt.Anna Wollnermag "Every Thing Will Be Fine" trotz James Franco. 

Redaktion: Javan Wenz