Kino | Filmwettbewerb Berlinale 2015

Der Endspurt beginnt

11.02.2015

Noch bis Sonntag steht Berlin im Zeichen der Goldenen Bären. Dann werden die heiß begehrten Trophäen vergeben. Gibt es schon Favoriten? Und was hat "Fifty Shades of Grey" eigentlich auf diesem Festival verloren?

Das Rennen um die Goldenen Bären nimmt Fahrt auf

Noch bis Sonntag beherrscht der rote Teppich Berlin: Die Berlinale garantiert Stars, Blitzlichtgewitter und natürlich in erster Linie viele neue Filme. Langsam beginnt die heiße Phase. Über mögliche Gewinner eines Goldenen Bären wird schon jetzt fleißig spekuliert.  Noch folgen ein paar Wettbewerbsfilme, so dass das Rennen nicht vollkommen entschieden ist.

Osteuropäisches Kino

Nicht nur ein paar deutsche Filme sind im Wettbewerb, wie die Bestseller-Verfilmung von Andreas Dresen „Als wir träumten“, auch das osteuropäische Kino ist stark vertreten. Beiträge aus Russland, Polen und Rumänien sind mit von der Partie im Kampf um die Trophäen.

Der russische Beitrag  „Pod electricheskimi oblakami (Under Electric Clouds)“ versucht sich an einer Skizze der russischen Gesellschaft. „Body“ ist dagegen eine polnische Version der schwarzen Komödie. Doch unser Kino-Experte Andreas Kötzing kann diesen Beiträgen eher weniger abgewinnen.

Zu sperrig, zu verbaut. – Andreas Kötzing

Aber der rumänische Beitrag „Aferim“ besticht durch schwarz-weiße Western-Optik und hat es unserem Redakteur schon eher angetan.

Warum „Fifty Shades of Grey“ auf der Berlinale?

Die Verfilmung des Skandal-Bestsellers „Fifty Shades of Grey“ um eine Sado-Maso-Beziehung von E.L. James erregt bereits vor der Premiere Aufsehen. Warum diese Verfilmung auf einer Gala-Premiere der Berlinale vorgeführt wird, ist auch vielen Kinokritikern schleierhaft. Am Donnerstag feiert der Film dann auch in den deutschen Kinos Premiere, so dass jeder sich selbst ein Bild machen kann.

Unser Kino-Experte Andreas Kötzing gibt also Einblicke in seinen bisherigen Marathon bei der Berlinale und worauf er sich noch im Wettbewerb freut.

andreas-koetzingEs kommen durchaus noch einige Sachen, auf die man sich freuen kann. Wenngleich ich schon sagen würde, den Peak haben wir inzwischen überschritten. Andreas Kötzingist unser Mann fürs Kino bei detektor.fm. 

Redaktion: Natalie Schorr