Kinotipps der Woche

Kino | “The Lego Movie”, “Divergent”, “Spuren” und “Sabotage”

10.04.2014

Von unschuldigem Kinderspielzeug bis hin zu sinnloser Gewalt mit einem gealterten "Arnie" ist diese Woche alles dabei. Dazwischen gibt es Fantasy und eine Durchquerung Australiens: Vier Kino-Neuerscheinungen mit Kinokritikerin Anna Wollner.

Ein Kindheitstraum wird wahr: Leben in einer Lego-Welt. Zumindest für gut anderthalb Stunden: Die computeranimierte Komödie “The Lego Movie” Foto: The Lego Movie © Warner Bros. 2014

Ein Kindheitstraum wird wahr: Leben in einer Lego-Welt. Zumindest für gut anderthalb Stunden: Die computeranimierte Komödie “The Lego Movie” Foto: The Lego Movie © Warner Bros. 2014

The Lego Movie

The Lego Movie spielt in einer Welt, die einzig aus den berühmten Lego-Steinen besteht. Eine anfangs ziemlich gewöhnliche Lego-Figur begibt sich auf ein Abenteuer, um das Böse zu bekämpfen. Von Batman bis Dumbledore trifft man in dem computeranimierten Film auf fast alle Jugendhelden. Die Komödie regt kurioserweise dazu an beim Lego-Bauen auch mal die Anleitung wegzulassen. The Lego Movie war für Anna Wollner eine positive Überraschung: mehr als ein reiner Werbefilm.

war positiv überrascht vom Lego-Film.Anna Wollnerwar positiv überrascht vom Lego-Film. 

Die Bestimmung – Divergent

Der Jugendroman „Die Bestimmung“ von Veronica Roth lieferte die Vorlage für Divergent. Der Science-Fiction-Film malt ein düsteres Zukunftsbild: In einer neuen Weltordnung sind alle Menschen in fünf Klassen aufgeteilt. Auch die junge Tris (Shailene Woodley) soll in eine Klasse gedrängt werden. Allerdings gehört sie als sogenannter „Divergent“ keiner Klasse an und möchte sich nicht verbiegen lassen, sondern als Indivuduum leben. Doch diese Divergenten stellen eine Gefahr für die Stabilität der Gesellschaft dar und sollen deswegen vernichtet werden. Tris begibt sich auf ein Abenteuer, um gegen die Unterdrückung anzukämpfen. Die gut durchdachte Buchverfilmung steht zwar ein wenig im Schatten von die Tribute von Panem, macht aber trotzdem Lust auf die nächsten Teile der Trilogie.

Spuren

Warum nicht einfach mal die australische Wüste durchqueren? Im Film Spuren dachte sich Robyn Davidson (Mia Wasikowska) genau das. Allein mit ihrem Hund, vier Kamelen und ein paar Ersparnissen wandert sie neun Monate lang durch Westaustralien. Der Film beruht auf der wahren Geschichte einer 27-jährigen Australierin, die im Jahr 1977 von Alice Springs an die Küste des Indischen Ozeans gewandert ist. Auch wenn dieses Vorhaben für manche im ersten Moment nicht ganz schlüssig erscheint: Spuren ist ein tiefgründiger, berührender Film und genau das richtige,  um zumindest kurz die schnelllebige Welt der überdominanten Technologisierung zu verlassen.

Sabotage

Der nicht mehr ganz so junge Arnold Schwarzenegger spielt in Sabotage den Drogenfahnder und DEA-Agenten John ‚Breacher‘ Wharton. Als er und sein Team glauben, einen großen Fall gelöst zu haben, gerät plötzlich alles außer Kontrolle: Einige von Breachers Teammitgliedern verschwinden spurlos. Auch seine Familie wird gekidnappt. Breacher zieht los, um seine Familie zu retten. „Arnies“ Jagd auf die Verbrecher ist wie gewohnt brutal, blutrünstig und auch berechenbar – und konnte unsere Kritikerin Anna Wollner nicht begeistern.

In allen vier Filmen begeben sich die Protagonisten auf eine Reise- jeweils aus ganz veschiedenen Motivationen: Welche davon sehenswert sind, das verrät Anna Wollner in den Kinotipps der Woche.


Trailer zu „The Lego Movie“

Trailer zu „Divergent“

Trailer zu „Spuren“

Trailer zu „Sabotage“