Kino | James Bond – Spectre

"Bond Film as usual"

05.11.2015

Nach dem Welterfolg des letzten James Bond-Films "Skyfall" kommt nun der Nachfolger ins Kino: In "Spectre" spielt Daniel Craig zum vierten Mal den 007-Agenten. Unser Kinoexperte ist nur mittelmäßig amused.

Es heißt wieder „Mein Name ist Bond. James Bond“ – der Superagent mit der Nummer 007 ist zurück auf der Leinwand. Drei Jahre nach dem letzten James Bond-Film „Skyfall“ kommt nun der Nachfolger „Spectre“ ins Kino. Zum vierten Mal spielt der Brite Daniel Craig die Hauptrolle, Regie führte erneut Sam Mendes.

Ebenso wie seine Vorgängerfilme „Casino Royal“, „Ein Quantum Trost“ und „Skyfall“ spinnt „Spectre“ den Handlungsstrang, der im ersten Bond-Film mit Craig seinen Anfang nahm, munter weiter. Nach dem emotionalen Schluss von „Skyfall“, bei dessen Ende Bonds Chefin „M“ stirbt, muss sich der Agent mit seinem neuen Chef, auch „M“, auseinandersetzen.

Christoph Waltz als ultimativer Bösewicht

Bonds größter Widersacher -er führt die Terrorgruppe Spectre an – zeigt sich im neuen Film zum ersten Mal. Erneut tritt hier Christoph Waltz in typischer Hollywood-Manier als Bösewicht auf und macht Bond das Leben schwer.

Der versucht, mit Unterstützung seiner Helfershelfer „Q“ und Eve Moneypenny, „Spectre“ und allen voran natürlich dessen Anführer zu Fall zu bringen. Dabei kommt Waltz als Bösewicht allerdings etwas kurz.

Für mich ein bisschen schade, fast schon verschenkt. Der Mann kann ja richtig fies sein und super Schurken spielen. – Andreas Kötzing, Filmexperte

James Bond, wie man ihn kennt

In „Spectre“ wurden auch diesmal nicht bei den Produktionskosten gespart: 270 Millionen Dollar sollen dafür sorgen, erneut einen actionreichen Agententhriller zum Kinoschlager zu machen.

Auf eine gewisse Art und Weise ist dieser Film schon fast konventionell und rückwärtsgewandt, indem er sich wieder weit zurückbewegt in der Art und Weise, wie James Bond eigentlich zu Sean Connery-Zeiten in den 60er Jahren erzählt wurde. – Andreas Kötzing, Filmexperte

Von Mexiko über Rom nach London verfolgt Bond die Terrorgruppe, springt dabei von Dach zu Dach und sieht sich wie immer von hübschen „Bond Girls“ umringt. Der Martini und der Sportwagen dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Ob sich der neue James Bond lohnt und ob er an den Erfolg seines Vorgängers herankommt, hat detektor.fm-Moderator Gösta Neumann mit unserem Filmexperten Andreas Kötzing besprochen.

andreas-koetzingIch hab mich nicht gelangweilt, ich würde aber auch lügen, wenn ich sage, dass ich sonderlich begeistert bin oder in irgendeiner Minute dieses Films mal aus dem Sessel gerissen wurde oder besonders überrascht war. Andreas Kötzingmacht keine Begeisterungssprünge, hat sich aber gut unterhalten gefühlt. 

Der Trailer zu „Spectre“

 Redaktion: Mirjam Ratmann


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