Kino | Star Wars Story „Rogue One“ und „Shut in“

"Möge der Shitstorm mit mir sein!"

15.12.2016

Rogue One wirbt damit eine Stars Wars Story zu sein. Die actionreiche Geschichte über einen Nebenschauplatz soll sich zwischen den Original-Teilen einfügen. Für "Shut In" verfilmt Regisseur Farren Blackburn ein Buch von Hollywoods "Black List". Unsere Fachfrau Anna Wollner über die Neustarts der Woche.

„Rogue One – A Star Wars Story“

Es ist die Zeit zwischen dem dritten und vierten Teil der Star Wars-Reihe: Prinzessin Leia ist im 1977 verfilmten „Krieg der Sterne“ im Besitz der Baupläne des Todessterns und die Rebellen versuchen, die Megawaffe des Imperiums zu zerstören. Wie die Pläne in die Hände der Rebellen gelangen, erzählt „Rogue One – A Star Wars Story“ von Regisseur Gareth Edwards. Die unfreiwillig zu den Rebellen gestoßene Protagonistin Jyn Erso schwingt sich mit einer Gruppe Seperatisten auf, um die Baupläne des Todessterns zu klauen. Damit ist der Plot weitestgehend erzählt. Gareth Edwards inszeniert dieses Vorhaben als Teil und doch frei von Zwängen der Star Wars-Reihe mit einer Menge Action.

Die Bilder sind großartig, nur bei der Story hat man vergessen, nochmal das Drehbuch zu lesen. – Anna Wollner

„Shut In“ – Witwe adoptiert Gruselkind

Bei „Shut In“ handelt es sich um eine Verfilmung des gleichnamigen Buches von Christina Hodson. Der Film von Farren Blackburn ist ein klassischer Gruselstreifen, doch ohne dabei eine Menge Blut zu vergießen. Ein Autounfall hinterlässt die Familienmutter Mary als alleinerziehende Witwe. Ihr Mann wird bei dem Unfall getötet, ihr einziger Sohn Stephen ist seitdem traumatisiert und sitzt im Rollstuhl.

Ohne Erfolg versucht die Mutter ihrem Sohn neues Leben einzuhauchen, er bleibt paralysiert. Mary, gespielt von Naomie Watts, adoptiert daraufhin einen kleinen Waisenjungen, dem es ähnlich ergeht wie ihrem Kind. Eines Tages verschwindet das Adoptivkind und seither werden Mary und der immer noch traumatisierte Stephen in ihrem abgelegenen Haus von etwas oder jemandem heimgesucht.

Das Drehbuch zu „Shut In“ stand lange auf der Blacklist in Hollywood. Keine Ahnung, wie es darauf gelandet ist. – Anna Wollner

Die Mutter ist überzeugt, dass es der verschwundene Junge ist, doch niemand will ihr glauben. Die Polizei hat das vermisste Kind längst für tot erklärt.

Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Alexander Hertel erklärt Filmkritikerin Anna Wollner, bei welchem Film der Besuch lohnt oder nicht.

TigermilchDie Story ist so dünn, dass es wehtut über zwei Stunden dabei zuzugucken, wie eine Leerstelle im Star Wars-Universum gefüllt wird.Kinoredakteurin Anna Wollnerist von der Star Wars-Nebenstory "Rogue One" nicht überzeugt 

Die Trailer zu den Filmen: