Kino | „Transformers 5: The Last Knight“

Viel Lärm um nichts

22.06.2017

Auch diese Woche stellt sich wieder die Frage: Abkühlung am See oder ab in den Kinosaal? Anna Wollner entscheidet sich schon von Berufs wegen für das Kino, hat den neuen Blockbuster "Transformers 5 – The Last Knight" ganz genau unter die Lupe genommen und verrät, ob sich der Kinobesuch diesmal lohnt.

Runde Nr. 5 für die Transformers

Das Sciene-Fiction-Abenteuer „Transformers“ geht in die fünfte Runde. Und diesmal wird die Geschichte rund um die Auto-Roboter mit Motiven der Artussaga vermischt. Größer, lauter, bildgewaltiger das war wohl der Anspruch von Regisseur Michael Bay, der schon für die vier Filme davor verantwortlich ist.

Ganze zweieinhalb Stunden lang werden dem Zuschauer Action und aufwendige Computeranimationen geboten. Mit dem fünften Teil der Reihe soll auch ein ganz neues Universum mit komplett neuen Charakteren eingeführt werden. Michael Bay plant angeblich noch mindestens 14 weitere Teile von „Transformers“.

Bei Transformers 5 sollte man vorher schon Kopfschmerztabletten mitnehmen. Die habe ich mir nämlich nach fünf Minuten gewünscht, in dieser Materialschlacht von Michael Bay. – Anna Wollner, Filmkritikerin

Kompromisslose Action

Die Geschichte des Films ist nicht ganz so einfach zusammenzufassen. Zauberer Merlin geht einen Pakt mit den Robotern ein, um den Rittern der Tafelrunde gegen die sächsischen Horden beizustehen. Auch diesmal gibt es ein besonderes Artefakt, dass die bösen Roboter unbedingt in ihre Gewalt bekommen wollen. In diesem Teil ist es Merlins Zauberstab.

Kein geringerer als Cade Yeager (Mark Wahlberg) nimmt sich dem Rätsel um den magischen Zauberstab an. Und wieder einmal, wie in den Vorgängerfilmen auch, geht es um die Rettung der Menschheit.

Klingt irgendwie verwirrend? Ist es auch. Die vielen Ortswechsel und Zeitsprünge sind nicht immer unbedingt logisch. Aber um die Story geht es bei „Transformers“ ja auch gar nicht so sehr sondern um viel Action und lange Gefechte zwischen guten und bösen Robotern. Und da wird den Fans mehr als genug geboten: alles explodiert, knallt, kracht oder scheppert.

Am Ende ist der Film so eine Mischung aus Alien, Star Wars, Terminator und irgendwie auch ein Stück weit Transformers, aber es macht trotzdem überhaupt keinen Sinn. – Anna Wollner

Unsere Filmkritikerin Anna Wollner geht sehr gerne ins Kino, auch im Sommer. Ob es sich lohnt, für den fünften Teil der „Transformers“-Reihe ins Kino und nicht an den See zu fahren, das hat sie mit detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt besprochen.

kennt sich aus mit Kino.Der ganze Film wirkt eigentlich so, als hätten 200 Drehbuchautoren jeder eine Seite schreiben dürfen. Die wurden dann alphabetisch sortiert und nach dem Vornamen der Drehbuchautoren zusammengeschnitten.Anna Wollnerschlägt vor, diese Woche lieber an den See zu fahren, als ins Kino. 

Redaktion: Josefine Farkas


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Der Trailer zum Film