Kino | „Unsane“, „The Death of Stalin“

iPhone-Blockbuster

29.03.2018

Eine etwas andere Sicht auf die Geschichte Russlands und ein Thriller, der nur mit dem Smartphone gedreht wurde: Das sind die Kinostarts der Woche. Ob es sich lohnt, beide im Kino zu erleben, das erzählt Christian Eichler.

The Death of Stalin

Mit schwarzem Humor stellt Regisseur Armando Iannucci in seinem neuen Film „The Death of Stalin“ den Tod des Diktators „frei nach einer wahren Geschichte“ dar. Tatsächlich ist die lustig erzählte Geschichte über das damalige politische Establishment in Russland selbst jedoch verboten. Das russische Parlament hat diese Entscheidung damit begründet, dass es sich um ideologische Kriegsführung handele. Damit trifft der englische Film genau die aktuelle politische Situation.

Der größte Witz dieses Films ist, dass alle Charaktere mit amerikanischen und englischen Akzenten sprechen. – Christian Eichler, Redaktionsleiter von detektor.fm

Unsane

Der neue Film von Regisseur Steven Soderbergh ist als besonders effizient zu bezeichnen. Das liegt daran, dass er nur mit iPhones gedreht wurde. Dadurch entsteht für den Zuschauer eine ungewohnte Nähe zu der Protagonistin.

Das ist nicht der erste Film, der mit iPhones gedreht wurde. Aber dennoch scheint das immer noch eine große Neuigkeit zu sein. Allerdings haben die Handys dann noch spezielle Linsen drauf. – Christian Eichler

Claire Foye spielt die Hauptrolle. Sie ist eine Bänkerin, die sich von einem Stalker verfolgt fühlt. Nachdem sie schon ihren Wohnort und den Job gewechselt hat, verschwimmt die Grenze zwischen Einbildung und Realität. Darüber hinaus ist der Thriller an nur zehn Drehtagen entstanden.

Welcher der Filme sich lohnt und bei welchem man sich das Geld für Popcorn und Nachos lieber spart, darüber hat detektor.fm-Moderatorin Isabel Woop mit Christian Eichler gesprochen.

Redaktion: Moritz Steinacker


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