Kino | „Wonder Wheel“, „The Commuter“ und „Your name“

Ein Riesenrad, ein Zug und vertauschte Identitäten

11.01.2018

Woody Allens Film ist so nostalgisch wie nie, Liam Neeson kämpft in einem fahrenden Zug gegen die Zeit und zwei japanische Teenager tauschen über Nacht den Körper. Filmredakteurin Anna Wollner war für im Kino und schätzt die drei Filme ein.

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 Wonder Wheel

Woody Allens neue Tragikkomödie Wonder Wheel spielt in Coney Island, dem Vergnügungspark bei New York in den fünfziger Jahren.

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Ginny lebt dort mit ihrem cholerischen, alkoholsüchtigen Mann Humpty. Sie arbeitet als Bedienung und träumt von Hollywood. Humpty bedient das Karusell im Park und macht sich über seine Frau lustig. Diese beginnt schließlich eine Affäre mit dem Bademeister Mickey. Doch als Humptys Tochter Carolina vor der Tür steht, beginnt das Chaos: Auch sie findet Mickey attraktiv.

Dieser ganze Film funktioniert von vorne bis hinten nicht, weil er wirklich wirkt, wie ein ganz ganz billiges Boulevard-Theaterstück. – Anna Wollner, die jede Woche die Tops und Flops der Kinowelt bespricht

The Commuter

Wie schon zuvor arbeiten in diesem Actionthriller der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra und der Schauspieler Liam Neeson zusammen.

Es ist in der Tat mittlerweile ein eigenes Genre geworden, das Liam Neeson-Genre: Liam Neeson spielt Liam Neeson in einem Liam Neeson-Film. – Anna Wollner

Denn er spielt den Versicherungsvertreter Michael, der jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit pendelt. Eines Tages setzt sich eine mysteriöse Fremde zu ihm und erteilt ihm einen Auftrag: Er soll einen versteckten Passagier finden, bevor der Zug die letzte Haltestelle erreicht. Denn ehe er sich versieht, ist er in eine gefährliche, kriminelle Verschwörung geraten, bei der es um Leben und Tod geht.

Your name

Das romantische Coming-of-Age Drama von Makoto Shinkai ist der erfolgreichste Animefilm der Kinogeschichte. Mitsusha, ist ein Teenager-Mädchen aus einer japanischen Kleinstadt, Taki lebt als Gymnasiast in Tokio. Und beide sind unzufrieden mit ihrem Leben, bis sie eines Morgens im Körper des jeweils anderen erwachen. Am folgenden Tag ist der Spuk wieder vorbei, nur um sich dann zu wiederholen. Die beiden sind verwirrt und versuchen sich, so gut es geht, an das fremde Leben anzupassen – bis sie schließlich auf die Idee kommen, sich zu kontaktieren.

Dieser Film ist ein absolutes Manga-Meisterwerk, was man auf keinen Fall verpassen sollte! – Anna Wollner

Filmkritkerin Anna Wollner spricht mit detektor.fm-Moderator Christian Erll über die neuesten Filme.

ist diese Woche mit zwei von drei Filmen zufrieden .Im Zusammenhang mit #metoo ist es im Moment schwierig, einen Woody Allen Film zu schauen.Anna Wollnergefallen diese Woche mit zwei Filme besonders.  

Redaktion: Amelie Berboth


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Die Trailer zu den Filmen