Kino | “Das kleine Gespenst”, “Fack ju Göhte” und “Blue Jasmine”

07.11.2013

Zweimal Deutsch, einmal Hollywood - Anna Wollner erklärt uns die Vorzüge der drei Filme. Sogar von einer guten deutschen Komödie ist da die Rede...

Jasmine (Cate Blanchett) möchte zurück in die Upperclass. Foto: © Sony Classics

Ein Stück Kindheit

Das Klassiker von Otfried Preußler nun auch in den Kinos. „Das kleine Gespenst“ – gesprochen von Anna Thalbach – spukt seit jeher in der Burg Eulenstein. Bei Tagesanbruch muss es allerdings wieder in seine Truhe, um zu schlafen. Doch der größte Wunsch des kleines Gespenstes, ist es, einmal das Tageslicht zu erblicken. Nachdem es bei einer Nachtwanderung dem Schüler Karl (Jonas Holdenrieder) begegnet, soll sich einiges für das Gespenst ändern. Als es das nächste Mal aufwacht, ist es auf einmal hell. Doch nicht allen Bewohnern der kleinen Stadt Eulenberg ist das wirklich geheuer.

Ein Stück Pädagogik

ist zufrieden mit der Kinowoche.Anna Wollnerist zufrieden mit der Kinowoche. 

In „Fack ju Göhte“ wird Zeki Müller (Elyas M’Barek) aus dem Gefängnis entlassen und begibt sich direkt auf die Suche nach seiner zuvor versteckten Beute. Diese liegt mittlerweile unter einer Turnhalle. Um an das Diebesgut zu gelangen, nimmt er einen Job als Aushilfslehrer an. Dort bekommt er die Problemklasse aufgedrückt, kann die aber durch recht unkonventionelle Unterrichtsmethoden für sich gewinnen. Und dann ist da auch noch seine hübsche Kollegin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth), die ihn nicht nur in seinem pädagogischen Bestreben unterstützt. Am Ende stellt sich die Frage: Liebe oder Diebe?

Ein Stück Resignation

Da ist er, der neue Woody Allen „Blue Jasmine“, in dem Jasmine (Cate Blanchett) eine Lebenskrise überstehen muss, weil ihr Mann Hal (Alec Baldwin) wegen Betrugs festgenommen wurde. Für Jasmine bricht eine Welt zusammen und ihr wird der luxuriöse Boden unter den Füßen weggezogen. Sie ist dazu gezwungen bei ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) in eine kleine Mietwohnung einzuziehen. Auf dem Beinen gehalten von einem Cocktail aus Medikamenten, versucht sie ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Es soll wieder nach oben gehen und so begibt sie sich auf die Suche nach einem richtigen Mann dafür.

Im Kinogespräch sagt Anna Wöllner, welchen der Filme man warum gesehen haben muss.

Ich bin sehr sehr kritisch in diesen Film hereingegangen, aufgrund von Elyas M’Barek – und kam mit einem riesengroßen Grinsen wieder raus. – Anna Wollner über „Fack ju Göhte“


Trailer zu „Das kleine Gespenst“

Trailer zu „Fack ju Göhte“

Trailer zu „Blue Jasmine“