Kino | Dating Queen, Fantastic Four & Codename U.N.C.L.E.

Mitlachen und mitfiebern

13.08.2015

Keine Lust mehr auf Schwimmbad? Dann ab ins Kino! Weniger Menschen, weniger Hitze und sicherlich auch mehr Unterhaltung. Für die Witzbolde unter uns kommt Amy Schumers "Dating Queen" daher, alle Marvelfans können sich an den "Fantastic Four" erfreuen. Einen Mix aus beidem, also Witz und Action, bietet "Codename U.N.C.L.E." - lohnt sich's?

Wer keine Lust mehr auf Sonnenbrand hat, sollte sich entweder gut eincremen, oder einfach direkt der Sonne fern bleiben. Das klappt am besten in dunklen Räumen – im Kinosaal zum Beispiel. Denn dort spielt sich auch diese Woche wieder einiges ab.

Dating Queen

Man kann sich beispielsweise daran erfreuen, wie Amy Schumer eine Verwandlung vom „Trainwreck“ zur „Dating Queen“ schafft. Das amerikanische Comedy-Starlet steckt in ihrer Paraderolle. Und wie könnte sie auch nicht, hat sie doch eigens das Drehbuch und sich damit die Hauptrolle auf den Leib geschrieben. Aber, ist das nun absoluter Trash oder doch der beste Film des Jahres?

Absolut niveauvoll! – Anna Wollner

„Dating Queen“ handelt von der jungen Journalistin Amy, die wohl eher an einen – unsympathischen? – jungen Mann erinnert: ziellos, derbe, mit dezentem Alkoholproblem und, glaubt man den Freundinnen, eindeutig zu viel Sex. Ein Wrack eben, wie es der englische Filmtitel „Trainwreck“ eher vermuten lässt. Aber, so viel darf verraten werden, es gibt einen Ausweg aus diesem Schlodderleben!

Codename U.N.C.L.E.

Wer nich so auf Liebeskomödien steht, kann sich diese Woche dennoch ins Kino wagen. Mit „Codename U.N.C.L.E.“ debütiert Guy Ritchie im Bereich der Spionagefilme. Der neue Film basiert auf der schon etwas älteren Serie „Solo für U.N.C.L.E.„. Für alle, die damit nicht all zu viel anfangen können, hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung: Trotz der Differenzen zwischen den USA und Russland im Kalten krieg tun sich zwei Geheimagenten aus genau diesen beiden Ländern zusammen, um das Übel in der Welt zu bekämpfen. Was als Serie noch nicht so der Renner war, hat nun vielleicht als Film eine Chance. Dies mag auch an der Starbesetzung liegen, denn neben Superman-Darsteller Henry Cavill ist beispielsweise auch Hugh Grant mit von der Partie. Aber, ist das nun absoluter Trash oder der beste Film des Jahres?

So ein bisschen ist das schon ein Feel-Good-Agentenfilm! – Anna Wollner

Fantastic Four

Neben Ant-Man erobern derzeit auch noch andere Marvelhelden den Kinosaal: die „Fantastic Four“ wagen sich nach knapp zehnjähriger Pause wieder auf die Kinoleinwand. Zum neuen Film gibt’s natürlich auch neue Schauspieler. Kate Mara, bekannt aus der Kultserie „House of Cards“ ersetzt Jessica Alba – das war’s dann auch erst einmal mit der bekannten Hauptbesetzung. Zumindest auf den ersten Blick, denn auf den Zweiten erkennt man Jamie Bell – vor 15 Jahren schwebte dieser noch als Billy Elliot über die Leinwand. Den meisten wird bekannt sein, worum es bei den fantastischen Vier geht, für alle anderen folgt auch hier eine kurze Zusammenfassung.

Diesen Film anzugucken ist tatsächlich zwei Stunden verschwendete Lebenszeit. – Anna Wollner

Jeder der vier Fantastics hat spezielle Superkräfte, die sie einsetzen müssen, um die Welt vor ihrem Untergang zu bewahren. Das ist es dann auch so grob – aber, ist das nun absoluter Trash oder doch der beste Film des Jahres?

Die Kinoredakteurin Anna Wollnerist nicht von allen Filmen in dieser Woche begeistert.Anna Wollner,Expertin für Kinofilme