Kolumne der Woche: Es tönt der schnauzbärtige Kanzler – Bismarck als Talkshow-Urvater

03.02.2012

Kolumnist Jan Kröger stöbert nach dem historischen Wert der Tonspur des Eisernen Kanzlers, die nach 120 Jahren aufgetaucht ist. Die Tonqualität ist eher dürftig. Den Inhalt... naja, wer´s mag. Jan Kröger über den neuen Urvater der Talkshow.

„Treibe alles in Maßen und Sittlichkeit“ - Diesen teuren Rat hinterließ Bismarck seinem Sohn. / Foto: © wkikimedia.org / Matthew Brady

hört demnächst immer zwei Mal hin.Jan Krögerhört demnächst immer zwei Mal hin. 

Politiker, die nur Banales und Unehrliches von sich geben, kommen einem mitunter schonmal unter. So mancher findet sogar, die Mehrzahl sei so. Seit dieser Woche aber wissen wir nun auch, woher das wirklich kommt. Denn nach 120 Jahren in einer Kiste wurden alte Tonaufnahmen des ehemaligen Reichskanzlers Bismarck gefunden. Und der hat nicht, wie man wohl denken könnte, beschlossen, der Nachwelt etwas Sinnvolles zu hinterlassen. Für Jan Kröger hat er sogar den Grundstein für unseren all umfassenden Politiker-Talk gelegt.

 

Was es mit der Tonspur wirklich auf sich hat und welchen Wert sie uns hintelässt – eine Betrachtung unseres Kolumnisten Jan Kröger.

 

Nun hat Otto von Bismarck ja ohnehin künftigen Generationen jede Menge hinterlassen. Die Rentenversicherung zum Beispiel, oder den Schnauzbart als Machtsymbol.“