Kulturwertmark: Bezahlen, was gefällt

02.05.2011

Musik oder Filme - illegale Downloads ermöglichen den schnellen Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Kulturgüter. Warum aber nicht wenigstens ein bisschen dafür bezahlen? Der Chaos Computer Club hat eine Idee.

Gelegenheit macht Diebe - auch beim Downloaden von urheberechtlich geschützem Material. / © Foto: Marko Greitschus PIXELIO

Warum für etwas bezahlen, wenn man es im Internet umsonst bekommt? Seien es MP3-Dateien, Filme oder eBooks – viele Kulturgüter sind ganz leicht, aber illegal im Netz zu beschaffen. Experten sind sich längst einig, dass es neue Modelle braucht, damit „schöpferische Tätigkeit“ entlohnt werden kann.

ist Redakteur beim Blog irights.info.Matthias Spielkampist Redakteur beim Blog irights.info. 

Eine neue Idee hat jetzt der Chaos Computer Club ins Spiel gebracht: Jeder Internetnutzer zahlt für seinen Internetzugang etwas mehr, bekommt diesen Aufpreis aber in der digitalen Währung „Kulturwertmark“ zur Verfügung gestellt. Sein Budget an Kulturwertmark kann er dann selbst an die Urheber verteilen.

Über die Vor- und Nachteile dieser Idee sprechen wir jetzt mit Matthias Spielkamp, unter anderem Redakteur bei irights.info, einem Blog zur Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt.

Im Interview erläutert er den Unterschied zwischen Kulturwertmark und der Idee einer Kulturflatrate und erklärt, warum Pauschalgebühren von den Nutzern in der Regel erstmal kritisch betrachet werden.