Leipziger Buchmesse: Olaf Hintze und Susanne Krones über “Tonspur”

14.03.2014

Im November jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal - ein guter Zeitpunkt für Olaf Hintze und Susanne Krones ihr Buch zu veröffentlichen. Darin erzählen sie von Olaf Hintzes ganz persönlicher Geschichte von der Flucht und der Macht der Musik.

Tonspur - Wie ich die Welt von gestern verließ. Foto: © detektor.fm

Im Alter von 25 Jahren hat Olaf Hintze die Schnauze voll. Er will weg – weg aus der DDR. Er spürt, dass ihm etwas fehlt. Er beschließt, sein Land zu verlassen. Ein Schritt, der gefährlich ist.

Anfang August 1989 flieht er über die ungarisch-österreichische Grenze aus der DDR in die Bundesrepublik. Sein neuer Wohnort: München – dort arbeitet er als Nachrichtentechniker im Staatsdienst und wird 1994 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen. Nebenbei holt er an einem Abendgymnasium sein Abitur nach und studiert Literatur- und Buchwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Krones arbeitet als Lektorin, Autorin und Wissenschaftlerin, Hintze in der IT-Branche.Susanne Krones und Olaf HintzeKrones arbeitet als Lektorin, Autorin und Wissenschaftlerin, Hintze in der IT-Branche. 

Als Susanne Krones auf Olaf Hintze stößt, ist sie fasziniert von dessen Geschichte, seiner Entschlossenheit und seinem Mut. In „Tonspur“ erzählen die beiden die Geschichte seines Lebens in der DDR und seiner Flucht aus dem Land, dass ihn daran hinderte, sein Leben so zu führen, wie er es wollte. Das Buch handelt von der Etablierung der deutschen Popmusik, der Faszination für Rundfunktechnik, überfüllten Campingplatzen, Botschaften in Ungarn und von der Sehnsucht nach Freiheit.

Susanne Krones und Olaf Hintze sind bei uns im Studio zu Gast gewesen.