Machen statt Quatschen | “Ärzte ohne Grenzen” im Südsudan

08.08.2012

Ärzte ohne Grenzen sind in vielen Ländern der Welt im Einsatz. Jochen Hahn ist einer von ihnen und war für die Organisation im Südsudan. Die Eindrücke lassen ihn bis heute nicht los. Wir haben ihn getroffen.

arbeitet am Herzzentrum in Leipzig.Jochen Hahnarbeitet am Herzzentrum in Leipzig. 

Vor über einem Jahr gründete sich der jüngste Staat der Welt – der Südsudan. Das erdölreiche Land hat sich abgetrennt vom Sudan im Norden. In der Region hat fast 40 Jahre lang Bürgerkrieg geherrscht.

Der Südsudan ist wie Steinzeit für uns, das ist wie 10 000 Jahre zurück.

Die Menschen in dem Vielvölkerstaat sind noch immer gebeutelt von Stammeskämpfen. Sie leiden an Unterernährung, Durchfall, und Krankheiten wie Malaria. Diese wären eigentlich sehr leicht zu behandeln – aber es gibt kein funktionierendes Gesundheitssystem im Südsudan. Auch nach der Staatsgründung nicht.

Keine Untersuchungsgeräte, 5000 Patienten im Monat

Der Herzchirurg Jochen Hahn hat 2009 für die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ neun Monate im Sudan gearbeitet.

Der Südsudan ist eigentlich eine chronische Krise. Im Grunde ist das eine Dauerkrise, die kaum wahrgenommen wird in der öffentlichkeit. – Jochen Hahn

Anke Werner hat Jochen Hahn getroffen und mit ihm über seine Arbeit in dem Krisengebiet gesprochen.

+++ „Machen statt Quatschen“ wird präsentiert von Ur-Krostitzer +++

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