Machen statt Quatschen | Völkerschlachtdenkmal wird saniert

25.04.2012

Die Völkerschlacht bei Leipzig 1813 war eine der größten Schlachten der Weltgeschichte - 100 Jahre später wurde ihr ein Denkmal gesetzt. Das Völkerschlachtdenkmal wird seitdem häufig instrumentalisiert. Schafft man durch die Sanierung einen Neuanfang?

2013 ist das 200-jährige Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig. / Foto: © Sebastian Dolling/privat

Vorsitzender des Fördervereins Völkerschlachtdenkmal Leipzig e.V.Klaus-Michael RohrwacherVorsitzender des Fördervereins Völkerschlachtdenkmal Leipzig e.V. 

Heute geht es in „Machen statt Quatschen“ um einen Verein, der sich um die Sanierung eines historischen Denkmals kümmert – das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Es soll erinnern an die Schlacht zwischen Napoleon Bonaparte und den Verbündeten Österreich, Preußen, das Russische Kaiserreich und Schweden im Jahr 1813.

Das Völkerschlachtdenkmal ist ein Koloss, das größte Denkmal Europas, ein Touristenmagnet und ein mitunter umstrittenes Denkmal. Es ist von den Nazis, dem SED-Regime und den Rechten instrumentalisiert worden.

Der Förderverein Völkerschlachtdenkmal e.V. engagiert sich für einen zeitgemäßen Umgang mit dem Denkmal und sichert die Finanzierung der Bauarbeiten.

Über die Anstrengungen des Fördervereins, das Denkmal zu sanieren und den zeitgemäßen Umgang mit Nationaldenkmälern berichtet detektor.fm-Redakteurin Anke Werner.

Zwischen 1813 und 2013 ist eine europäische Erfolgsgeschichte, trotz der Kriege, die dramatisch waren, aber heute haben wir doch eine Erfolgsgeschichte, wir haben ein vereintes, ein freies Europa. – Klaus-Michael Rohrwacher

+++ „Machen statt Quatschen“ wird präsentiert von Ur-Krostitzer +++

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