Machen statt Quatschen | Industriebrachen werden zu Kunst

29.08.2012

Industriebrachen gibt es viele, die meisten bleiben ungenutzt und verfallen. Auf der IBUg gestalten Künstler aus aller Welt die Industriebrachen um. Dieses Jahr wird ein alter Schlachthof in Westsachsen zum Kunstwerk. Wir haben einen Rundgang gemacht.

Die Künstler machen die Brachen zu Ihrer Outdoor-Galerie. Hier ein Bild von 2010. Foto: © cheimer auf ibug-art.de



die Organisatoren vor dem IBUg-GeländeThomas Dietze und Maxi Kretzschmardie Organisatoren vor dem IBUg-Gelände 

Das Unkraut frisst sich durch das Gemäuer, der Putz bröckelt von den feuchten Wänden, alte Schilder und Relikte erzählen von längst vergangenen Zeiten. Industriebrachen faszinieren viele Menschen: Fotografen und andere Neugierige erobern immer öfter die leerstehenden Fabrikgelände. Doch was passiert mit den ungenutzten Flächen?

Ein Abenteuerspielplatz für die Künstler

Auf der IBUg gestalten Künstler aus aller Welt eine Industriebrache um und machen aus ihr ein Gesamtkunstwerk: mit Streetart, Graffiti und Raum-Installationen. Und das nicht in einer Großstadt, sondern in der Provinz – in Glauchau in Sachsen.

Wenn wir hier öffnen, kommen die Leute, die früher hier gearbeitet haben. Es kommen Familien, die sich gar nicht für Streetart, Graffiti oder Kunst interessieren. Die kommen hierher, weil am Wochenende was los ist. – Thomas Dietze

Vom 31. August bis zum 2. September ist der Schlachthof geöffnet. detektor.fm-Redakteurin Anke Werner war dort und hat mit Künstlern und Organisatoren gesprochen. Im Studio hat sie über die IBUg und den ganz eigentümlichen Charme des Schlachthofes erzählt.

+++ „Machen statt Quatschen“ wird präsentiert von Ur-Krostitzer +++

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