Mediasteak | Das Beste aus den Mediatheken: Matchpoint, Marylin und Hochschulen

Großes Kino für Zuhause

19.05.2017

Mit "Matchpoint" und "Who killed Marylin?" sind diese Woche zwei hochkarätige Filme unter den Geheimtipps von Mediasteak. Außerdem: Eine "arte"-Dokumentation über das Studentenleben in der heutigen Zeit. Spoiler: Durchaus spannend!

Mediasteak heißt die Plattform von Anne Krüger und Laura Pohl. Hier klicken sich die Beiden durch die unzähligen Angebote der Mediatheken und sagen, was sich wirklich lohnt. Und das wöchentlich auch für detektor.fm.


Matchpoint – Einfach anschauen!

Scarlett Joahnsson und Jonathan Rhys Meyers in einem Film von Woody Allen. Was soll da schon schiefgehen? Tatsächlich ist Matchpoint unbedingt zu empfehlen. Aber nicht nur, weil er zur Allgemeinbildung eines jeden Kino-Liebhabers gehört, auch wird einem in den fast zwei Stunden keine Minute langweilig.
Schuld und Sühne sind die Themen, die hier komplex behandelt werden. Ohne Stereotypisierung schafft Allen Sympathie für alle Protagonisten, die sich doch gegenseitig hintergehen und verletzten. Bis die Situation vollends eskaliert.

Studium – Zukunft auf Pump?

Die Dokumentation zeigt wie der Bildungswettbewerb junge Menschen unter Druck setzt. Schon vor dem eigentlichen Karrierebeginn hochverschuldet, leiden Studenten weltweit unter der aktuellen Situation. Universitäten werden als Großunternehmen gezeigt: Gewinnmaximierung steht auch hier schon im Vordergrund. So zeichnet die Doku am Beispiel von Amerika ein Portät der jungen Bildungsschicht und zeigt die Probleme des Systems auf.

Who killed Marylin? – Ikone auf dem heimischen Bildschirm

Na gut, es handelt sich zugegebenermaßen nicht um die echte Marylin. Denn der Film von Gérald Hustache-Mathieu ist gerade mal sechs Jahre alt. Doch die Protagonistin Candice Lecoeur sieht der echten Marylin zum verwechseln ähnlich. Auch wenn sie es bis zu ihrem frühen Tod nur zum örtlichen Käse-Model geschafft hat. In der französischen Kriminalkomödie ermittelt Krimi-Autor David Rousseau, aus fehlender Inspiration heraus, in dem angeblichen Selbstmord der lokalen Schönheit. Am Ende ist der Film gar nicht so komödiantisch, sondern doch eher beklemmend. Mit dem ewigen Vergleich zwischen Provinz und Hollywood, Wirklichkeit und Ideal, vermittelt der Film ein Gefühl von unerfüllter Sehnsucht.

Laura Pohl und Anne Krüger von Mediasteak haben mit detektor.fm-Moderatorin Lucas Kreling über ihre Tipps der Woche gesprochen:

Mediasteak | "Who killed Marylin?", "Match Point" und "Studium - Zukunt auf Pump?"

Redaktion: Bernadette Huber


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