Mediasteak | Future Baby, Iceman und 7 Tage unter Singles

Experimentierfreudige Dokus

30.06.2017

In den Mediatheken dieser Welt befinden sich ungeahnte Schätze. Laura Pohl und Anne Krüger stellen auf ihrer Seite die Goldstücke und Rohdiamanten vor. Jede Woche einmal auch bei detektor.fm. Die Schmuckstücke dieses Mal sind experimentierfreudig: "Future Baby – Wie weit wollen wir gehen", "Die übermenschliche Welt des Iceman" und aus der NDR-Reihe "7 Tage unter...Singles".

Die übermenschliche Welt des ‚Iceman’

Der ‚Iceman‘, auch als Wim Hof bekannt, schafft scheinbar übermenschliche Dinge. Er kann stundenlang in Eiswasser baden. Außerdem kann der Iceman einen Marathon durch die Wüste laufen, ohne Wasser zu trinken und klettert mit Shorts auf den Mount Everest. Wim Hof selbst sagt, mit dem richtigen Training kann das jeder. Der Niederländer hat verschiedene Techniken entwickelt, seinen Organismus zu kontrollieren.

Dadurch ist es ihm möglich, seinen eigenen Körper weit über die Wohlfühl-Grenzen hinaus zu bringen. Sogar Krankheiten kann der menschliche Körper so angeblich ohne Medizin bekämpfen. Deshalb hat die Redaktion von Vice Wim Hof getroffen und einen Selbstversuch gewagt. Wie es den Redakteuren ergangen ist und ob sie sich zum „Superhuman“ gemausert haben, seht ihr bei Vice Video.

Future Baby

Die Dokumentation von Regisseurin Maria Arlamovsky erzählt aus verschiedenen Perspektiven von den modernen Wegen, Kinder zu bekommen: Fertilitätstourismus oder Gebärmutterkolonialismus – diese Stichworte fallen in der Debatte um künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft. Future Baby zeigt verschiedene Möglichkeiten, wie Paare mit unerfülltem Kinderwunsch endlich ihr Glück finden.

Die Regisseurin lässt aber auch Kritik zu. Zum Beispiel wollen Kinder ihre leiblichen Eltern kennenlernen. Junge Frauen tragen Kinder für andere Paare aus und Eltern suchen ihr Kind aus einer Datenbank aus. Der Zwiespalt zwischen unbedingtem Kinderwunsch und ethischer Vertretbarkeit wird von beiden Seiten beleuchtet.

7 Tage unter … Singles

Auch der NDR teilt die Experimentierfreude: Reporterin Nadia Kailouli wagt sich in den Singledschungel. Seit zwei Jahren hat sie keinen Partner mehr. Deswegen ist sie jetzt bereit für den Einen. Doch wo findet man den heutzutage? Für die NDR-Reihe „7 Tage unter …“ hat sich die 33-Jährige auf die Kuppelplattform Tinder getraut.

Die Kamera begleitet sie von „Oh Nein. Der ist gar nicht mein Typ“ über „Du bist hübscher als auf deinem Foto“, bis hin zu „Du bist ein lustiger Kerl“. Ob Tinder hält, was es verspricht und ob Nadia die große Liebe findet, kann man in der NDR-Mediathek nachschauen.

Laura Pohl und Anne Krüger von Mediasteak haben in den Mediatheken gestöbert und drei experimentierfreudige Filme gefunden. detektor.fm-Moderator Christian Eichler hat mit den beiden darüber gesprochen.

Redaktion: Barbara Butscher


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