Mediasteak | Welt ohne Banken, Gurlitts Schatten, Shake the Dust

Kunst der Vergangenheit und Gegenwart

10.11.2017

Eine Dokumentation über die Digitalwährung Bitcoin und über die spektakuläre Kunstsammlung Cornelius Gurlitts. Dazu noch ein Film über Breakdance als weltweiter Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit. All das empfehlen die Mediatheken-Expertinnen von Mediasteak.

Eine Welt ohne Banken?

Das Internet-Banking hat Überweisungen schon sehr vereinfacht. Trotzdem braucht man dafür ein Konto bei einer Bank. Doch Banken sind nicht perfekt, im schlimmsten Fall gehen sie auch mal pleite. Das Gleiche kann ganzen Staaten passieren, wie wir bei der Griechenlandkrise gesehen haben. Wie wäre es dann, sein Geld ohne den Zugriff von Staat und Banken zu verwalten?

Die 3Sat-Dokumentation „Eine Welt ohne Banken? — Die Blockchain-Revolution“ klärt über die digitale Währung Bitcoin und die Blockchain-Technologie auf.

Gurlitts Schatten

Der Fall des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt beschäftigt die Öffentlichkeit schon seit Jahren. Erstmals sprach der Focus 2013 vom „Nazischatz“, der in der Wohnung eines Senioren sichergestellt wurde. Jetzt gibt es eine Dokumentation über die Entdeckung der Kunstwerke.

Tatsächlich hat Cornelius Gurlitt von seinem Vater Kunstwerke geerbt, die zur NS-Zeit als „entartete Kunst“ deklariert waren. Hildebrand Gurlitt, der Vater von Cornelius, hat für ein geplantes „Führermuseum“ Kunst in ganz Europa geraubt. Nach dem Krieg behielt die Familie Gurlitt die Werke. Im Moment werden die Werke aus der Gurlitt-Sammlung in Bonn ausgestellt. Die Ausstellung beschäftigt sich ebenfalls mit dem systematischen Kunstraub im Dritten Reich. Der Film „Gurlitts Schatten“ zeigt eindrucksvoll die Geschichte der Familie.

Shake the Dust

Der Regisseur Adam Sjöberg hat vor zwei Jahren bereits die gefeierte Dokumentation „I am Sun Mu“ über einen ehemaligen nordkoreanischen Propaganda-Künstler gedreht.  Nun hat er einen Film über das globale Phänomen Breakdance und Hip Hop gemacht.

In „Shake the Dust“ werden Jugendliche aus Uganda, dem Jemen, Kolumbien und Kambodscha porträtiert. Sie alle wohnen in Slums, im „Ghetto“, wie sie selbst sagen. Allerdings geben Hip-Hop und Breakdance ihnen allen die Kraft, nicht als Junkies oder Kleinkriminelle zu enden.

Warum gerade diese drei Filme ganz besondere Perlen aus den Mediatheken sind, darüber hat detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt mit Anne Krüger und Laura Pohl von Mediasteak besprochen.

DancerEs ist wirklich wie ein Krimi, man denkt, das hat sich jemand ausgedacht. Laura Pohl und Anne Krügerdurchforsten für Mediasteak die Mediatheken nach dem Besten was das Netz zu bieten hat. 

Redaktion: Rewert Hoffer


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