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„Impersonal Growth“, 2020 / Romanian artist Andra Ursuta Foto: Vincenzo PINTO | AFP
Bild: Impersonal Growth (2020) von der rumänischen Künstlerin Andra Ursuta. | VINCENZO PINTO / AFP

Monopol-Podcast | 59. Venedig-Biennale

„Uteral, viel und ungewollt politisch“

Sie ist wieder da: Am Wochendenende ist die 59. Internationale Ausstellung der Venedig-Biennale gestartet. Elke Buhr und Sebstian Frenzel vom Monopol-Magazin waren schon vorab da. Ein erster Eindruck aus der Hauptausstellung.

„The Milk of Dreams“

Es gibt viel zu sehen, sehr viel! Alleine in der Hauptausstellung „The Milk of Dreams“ der 59. Venedig-Biennale von Cecilia Alemani sind Werke von über 200 Kunstschaffenden ausgestellt – viele von ihnen weiblich oder nicht geschlechtsspezifisch. Außerdem: Über die Hälfte ist zum ersten mal in Venedig mit dabei. Sebastian Frenzel freut sich über neue Entdeckungen unter den unbekannten Künstlerinnen und Künstlern. Sein erster Eindruck ist, dass die diesjährige Biennale relativ kleinteilig ist und mit weniger überwältigenden, monumentalen Arbeiten auskommt.

Die Biennale fühlt sich schon so ein bisschen friedlicher, zurückhaltender an, nicht so große laute Machogesten. Es ist eher eine gute, einladende Form, dass man sich da wohlfühlt.

Sebastian Frenzel, stellv. Chefredakteur beim Monopol-Magazin

Sebastian Frenzel, stellv. Chefredakteur beim Monopol-MagazinFoto: Monopol

Surrealismus und Mythologie

Elke Buhr hat einen etwas anderen Eindruck gewonnen, für sie seien die Werke an manchen Stellen ein wenig zu weich. Ein Gefühl, das ein Kollege aus dem Monopol-Team als „uteral“ beschreibt.

Also man steckt die ganze Zeit in so einem – am besten rötlichen – Kokon, in dem man nirgendwo anstößt.

Elke Buhr, Chefredakteurin beim Monopol-Magazin

Elke Buhr, Chefredakteurin beim Monopol-Magazin Foto: Monopol

Für sie liege das aber vor allem an dem Thema. Roter Faden der Hauptausstellung „The Milk of Dreams“ ist die Beziehung des Menschen zu seinem Umfeld, zu anderen Menschen, aber auch Tieren, Technologien und der Erde selbst. Der Titel bezieht sich auf das gleichnamige surrealistische Werk der britischen Künstlerin Leonora Carrington. Gerade der Surrealismus ziehe Themen wie der Körper, die innerliche Welt und Mythologie nach sich, so Elke Buhr.

In der aktuellen Folge von „Kunst und Leben“ sprechen detektor.fm-Moderatorin Sara Steinert, Elke Buhr und Sebastian Frenzel vom Monopol-Magazin über erste Eindrücke von der 59. Venedig-Biennale. Im zweiten Teil des Podcasts sprechen sie außerdem über die Rolle der nationalen Pavillons und sie spekulieren, wen sie denn eigentlich mit dem Goldenen Löwen auszeichnen würden. Die 59. Internationale Ausstellung der Venedig-Biennale unter dem Titel „The Milk of Dreams“ findet vom 23. April bis zum 27. November 2022 statt. 

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