N99 | Harald Neidhardt über eine wünschenswerte Zukunft

"Die Warner kriegen immer mehr Schlagzeilen"

11.10.2018

Als Chef des futur.io Instituts will Harald Neidhardt die Zukunft nicht abwarten, sondern gestalten. Was derzeit fehle, seien positive Zukunftsszenarien.

Die Zukunft positiv denken

Roboter killen Jobs, Tech-Konzerne zerstören die Privatsphäre, künstliche Intelligenz macht den Menschen gleich ganz überflüssig. Wenn derzeit über Zukunftsszenarien diskutiert wird, ist schnell von Dystopien die Rede. Dass das nicht so sein muss, wollen die Mitglieder von futur.io zeigen. Das Institut entwickelt ‚Desirable Futures‘, also Ideen für eine wünschenswerte Zukunft. Denn, so der Gedanke hinter dem Vorhaben: Wer sich jetzt keine Gedanken macht, wohin die Reise gehen soll, vergibt die Chance, die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Ich möchte, dass Politiker und Entscheider in jeder Art von gesellschaftlicher Leitungsfunktion informed decisions machen. […] Ich habe zurzeit das Gefühl, dass viele Menschen einfach sagen: „Oh, das mit dem Tech, das ist alles böse, deshalb verbieten wir das einfach mal.“ – Harald Neidhardt, CEO von futur.io

Harald Neidhardt über „desirable futures“

Um das zu erreichen, hat futur.io ein europaweites Netzwerk aus Wissenschaftlern, Managern und Künstlern geschaffen, die gemeinsam forschen und informieren. Auf der Frankfurter Buchmesse wirbt das Institut auch für neue, positive Erzählungen und Geschichten über die Zukunft.

Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Christian Eichler spricht futur.io-CEO Harald Neidhardt über die Arbeit des Instituts und wie überhaupt eine wünschenswerte Zukunft aussehen könnte.


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