N99 | Tom Rachman über die Angst vor dem Vaterwerden

Kind oder Kunst?

14.10.2018

Tom Rachman ist viel umhergereist, das Vatersein aber hat ihn besonders bewegt. Über seine Rolle als Vater und sein neues Buch haben wir mit ihm gesprochen.

Tom Rachman - Die Gesichter

Die Gesichter

Tom Rachman

(dtv Verlagsgesellschaft, bereits erschienen)

Tom Rachman, gefeierter Autor und Vater

Tom Rachman wurde 1974 in London geboren und ist seit dem sehr viel in der Welt herumgekommen. Aufgewachsen in Kanada, studiert er zunächst Film an der University of Toronto. Anschließend zieht es ihn für ein Journalismusstudium nach New York, später in die ganze Welt. Sein erster Roman „The Imperfectionists“ ist 2009 erschienen und wurde ein internationaler Bestseller. In seinen Büchern behandelt er immer wieder das Thema Familie – seit zwei Jahren ist er selbst Vater eines Sohnes. Über seine Ängste und die Hintergründe zu seinem neusten Buch hat er in einem Brief geschrieben.

The fear of becoming a negligent father in some ways caused me to write this book. Now that I have a child, I have no such fear. I’m always running around after him and it doesn’t seem to be a problem – maybe for the work – but not for him. – Tom Rachman

„Die Gesichter“ – worum geht’s?

Ein gefeierter Künstler, ein liebender Sohn, eine Suche nach dem eigenen Leuchten.
Mit einer einzigen beiläufigen Bemerkung wischt Bear Bavinsky (gefeierter Maler, zahlreiche Ex-Frauen, siebzehn Kinder) jede Hoffnung seines Lieblingssohnes Pinch beiseite, auch nur halb so viel Talent zu haben wie er. Desillusioniert zieht es Pinch raus in die Welt, in Kanada versucht er sich an einer Biografie über Bear, als Italienischlehrer in London hat er es fast geschafft zu vergessen, dass auch er einmal Großes vorhatte. Seine wahre Begabung findet er schließlich doch noch, und er schmiedet einen schier unmöglichen Plan, nicht nur sein eigenes Leuchten zu entfalten, sondern auch das Andenken seines Vaters zu retten. dtv

 

detektor.fm-Moderator Christian Bollert hat auf der Frankfurter Buchmesse mit Tom Rachman über sein Buch „Die Gesichter“ und darüber, wie seine Vaterschaft ihn verändert hat, gesprochen.


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