Lars von Trier: “Nymphomaniac” – schmerzhaft schönes Kino

01.03.2014

Lust, Leiden und Begierde - dies sind die Themen in Lars von Triers neuem Werk. Wieder spielt die attraktive Charlotte Gainsbourg eine Hauptrolle in einem seiner Filme - diesmal als sexabhängige Joe, die von ihren Sünden erzählt. Aber lohnt sich der Kinogang für diese Reise der Lüste?

Solche Szenen sieht man in “Nymphomaniac” häufig - ist es deswegen ein Porno? Ausschnitt: © Christian Geisnaes / Concorde Filmverleih 2014

In der Erotik geht es darum, ja zu sagen – Joe, gespielt von Charlotte Gainsbourg

Die Hauptdarstellerin beschreibt damit ihre Rolle in „Nymphomaniac“. Gaisnbourg spielt eine gebrochene Frau, die unter ihrem exzessiven und zwanghaften Sexualverhalten leidet. Sex ist für sie fast schon eine Religion.

Nach einer Schlägerei wird Joe von einem älteren Mann namens Seligman gerettet. Dieser findet sie in einem Hinterhof und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Dort erzählt sie ihm von der sexuellen Odyssee ihres Lebens. Diese wird bildgewaltig in Rückblicken dargestellt, gespickt mit vielen sexuellen Ausschweifungen.

meint, der Sex ist nicht zum Schocken da.Patrick Wellinskimeint, der Sex ist nicht zum Schocken da. 

Porno oder nicht?

Der aktuelle Kinofilm „Nymphomaniac“ ist der erste von zwei Teilen, der Nachfolger kommt dann am 3. April auf die Leinwand.

Was sie von dem Film halten und ob Lars von Triers neuer Film einen Kinobesuch wert ist, das haben Patrick Wellinski und Andreas Kötzing diskutiert.

Der Skandal ist fast schon wieder Teil eines künstlerischen Konzeptes von Lars von Trier.  – Andreas Kötzing


„Nymphomaniac“ – Der Trailer