Qualitätsjournalismus im Internet – geht das? Jörg Wagner (RadioEins) im Interview

08.12.2009

Wo gehts hin, mit dem Journalismus und den Medien? Und wie nutzen wir unsere Medien in ein paar Jahren? Die Themenwoche auf detektor.fm

Er beobachtet die Medienszene schon aus beruflichen Gründen, denn der Mann ist Medienredakteur. Egal ob es um die Veränderungen auf dem Verlags- und Zeitungsmarkt geht, um die Einführung neuer  Technologien oder die Zukunft des Radios – Jörg Wagner muss wissen, was da passiert. Am besten schon vor den anderen. Als Redakteur und Moderator des Medienmagazins auf Radioeins (rbb) ist er Branchenkenner und Macher gleichzeitig. Seine Hoffnung, nach eigener Auskunft: „das Aussterben von brüllenden Gute-Laune-Radios.“

Ich will da schon an meine Ekelgrenze kommen (Jörg Wagner, Medienredakteur bei Radioeins, über das Anhören verschiedener Radiosender)

Wir haben Jörg Wagner gefragt: was glauben Sie, wie sieht der Journalist der Zukunft aus?

Und wie glauben Sie wird sich journalistisches Arbeiten verändern?

Was passiert mit dem Radio in Zukunft?

Digitalradio DAB halten Sie damit für tot?

 

Wie verändert denn das Internet aus Ihrer Sicht den Hörfunk?

Haben Sie als Medienexperte und Radiomacher eigentlich einen Lieblingssender?

Auf Ihrer Internetseite fragen Sie: „Warum das Privatradio ist, wie es ist – und warum es sich nicht ändern wird“. Nun: warum denn?

Fehlt Ihnen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Mut?

Seinen ersten Ferienjob beim Radio hatte er mit 18, war später beim inzwischen Kult gewordenen DT64 und ist nun seit 11 Jahren Redakteur und Moderator des »Medienmagazins« von Radioeins. 2006 erhielt Jörg Wagner den Bert-Donnepp-Preis für Deutsche Medienpublizistik der Freunde des Adolf-Grimme-Preises. (Bild: RBB/Wagner)Jörg WagnerSeinen ersten Ferienjob beim Radio hatte er mit 18, war später beim inzwischen Kult gewordenen DT64 und ist nun seit 11 Jahren Redakteur und Moderator des »Medienmagazins« von Radioeins. 2006 erhielt Jörg Wagner den Bert-Donnepp-Preis für Deutsche Medienpublizistik der Freunde des Adolf-Grimme-Preises. (Bild: RBB/Wagner)