Quallen-Plagen fordern Fischer und Küstenregionen heraus

18.10.2013

In letzter Zeit erregen große Quallen-Schwärme immer wieder Aufmerksamkeit. Da die Tiere inzwischen regelrecht als Plage empfunden werden, wird nach Lösungen für die betroffenen Küstenregionen gesucht.

Quallen-Forscher am Zoologischen Institut der Universität HamburgDr. Gerhard JarmsQuallen-Forscher am Zoologischen Institut der Universität Hamburg 

Quallen bestehen zu 95% aus Wasser und haben kein Gehirn. Meist schweben sie elegant durch die Meere. Aber man darf nicht vergessen, dass sie nicht ganz ungefährlich sind. Denn einige von ihnen sind giftig.

Welche Gefahr geht von Quallen-Schwärmen aus?

In letzter Zeit sorgen Quallen vor allem für negative Schlagzeilen. Ein Quallen-Schwarm hat zum Beispiel in Schweden einen der größten Atomreaktoren lahmgelegt.

Was hilft gegen Quallen-Plagen?

Durch kostspielige Fangaktionen versucht man die hohe Zahl an Quallen zu verringern. Ob das überhaupt notwendig ist und warum es momentan so viele Quallen-Schwärme gibt, darüber haben wir mit Gerhard Jarms, Quallen-Forscher am Zoologischen Institut der Universität Hamburg, gesprochen.