Quo vadis, Fernsehen? Zur Zukunft eines Leitmediums

08.06.2012

Über nichts diskutieren Medienmacher lieber, als über die Zukunft der Medien. Der Nutzer wird dabei gern vergessen. Ein Problem, dass auch das Fernsehen zu spüren bekam. Junge Nutzer wenden sich dem Web-TV zu - und für ehemalige Branchenriesen wird die Luft knapper. Ein Gespräch mit dem "Videopunk" Markus Hündgen.

Markus Hündgenkümmmert sich um Webvideos. 

Die Medienwelt von gestern war so schön einfach. Morgens im Bad etwas Radio hören, beim Frühstück die Zeitung lesen. Zur Mittagspause noch ein Blick ins Boulevard-Magazin der Wahl. Und abends natürlich, wenn einem der harte Tag im Nacken steckt, der Länge nach auf dem Sofa liegen und sich vom TV berieseln lassen.

Nun, liebes Publikum: das ist vorbei. Heute können wir den Eurovision Song Contest live per twitter kommentieren und werden über Videotext ins Programm eingeblendet; wir können uns per Hangout und Skype in Fernsehsendungen schalten lassen; wir können „Second Screens“ anschalten, auf denen Live-Ergebnisse oder Zusatzinfos eingeblendet werden. Von Youtube, Vimeo und den diversen Mediatheken ganz zu schweigen.

Das Netz ist immer und überall, und damit sind auch alle unsere Medien immer und überall. Was macht das also mit dem Fernsehen? Das wollen wir jemanden fragen, der es wissen muss – denn wenn man so will, verdient er mit der Zukunft des Fernsehens sein Geld. Markus Hündgen im Interview über Fernsehen und Serien, neue Format-Experimente und digitale Gräben, und die Glaskugel-Frage: was ist die Zukunft des Fernsehens?

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