Sarah Diehl: “Die jüdische Kultur ist eine große Projektionsfläche”

15.03.2013

Sarah Diehl zählt zu den jungen deutschen Autorinnen, die in den letzten Monaten besonders viel Aufmerksamkeit bekommen haben. Ihr Debütroman "Eskimo Limon 9" über eine israelische Familie, die in die hessische Provinz zieht, hat für viel Aufsehen gesorgt.

Sarah Diehl mit ihrem Debütroman im detektor.fm Studio.  © Foto: Susann Jehnichen / detektor.fm

Sarah Diehls erster Roman heißt „Eskimo Limon 9“ und ist beim Atrium Verlag erschienen. „Eskimo Limon“ ist übrigens der israelische Titel der „Eis am Stiel“-Filme.

Foto: detektor.fm.Sarah Diehl.Foto: detektor.fm. 

Die Handlung: Eine israelische Familie (Mutter, Vater, Sohn), zieht von Tel Aviv in die hessische Provinz. Denn der Mann, Chen, hat eine Stelle in Frankfurt am Main bekommen.

Der Sohn Eran soll sich schnell und gut eingewöhnen. Deshalb ziehen Chen und seine Frau Ziggy bewusst in die hessische Provinz nach Niederbrechen.

Dort treffen zwei Kulturen mit vielen Vorurteilen und Vorstellungen aufeinander: Deutsche und Israelis.

Sarah Diehl liest ein Stück aus ihrem Roman „Eskimo Limon 9“.

 

Ein Gespräch über Herkunft, kulturelle Identität und die deutsch-israelische Alltagskultur.

Das Problem ist die Abwesenheit von Juden in Deutschland. – Sarah Diehl