„Previously on …“ | Neue HBO-Serie The Leftovers

Mystery ohne Mystery-Klischees

01.07.2014

Warum in der neuen HBO-Serie The Leftovers zwei Prozent der Weltbevölkerung einfach so verschwunden sind, wird wahrscheinlich nie aufgeklärt. Darauf kommt es aber auch gar nicht an, erklärt Serienjunkie Axel Schmitt.

Vor drei Jahren sind weltweit 140 Millionen spurlos verschwunden - auch der New Yorker Vorort Mapleton möchte daran erinnern. Polizeichef Kevin Garey soll ein Auge auf die Gedenkfeier haben.

Foto: Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG

In Mapleton, einem kleinen Vorort von New York, werden rund 100 Menschen vermisst. Weltweit sind es 140 Millionen, die vor drei Jahren einfach so vom Erdboden verschwanden. Bei einer Feier wollen die Hinterbliebenen an ihre Vermissten erinnern. Der Chef der örtlichen Polizei, David Garvey, soll für Ruhe und Ordnung sorgen. Doch er spürt, dass der Ort so schnell nicht zur Ruhe kommen wird.

So beginnt die neue HBO-Serie „The Leftovers“. Für Damon Lindelof ist es nach „Lost“ die nächste Serie, die er als Showrunner betreut. Zusammen mit Tom Perrotta verfilmt er damit das gleichnamige Buch von Perrotta aus dem Jahr 2011. Ähnlich wie bei Lost steht über allem ein merkwürdiges Ereignis. Anders als bei Lost möchte Lindelof es bei The Leftovers aber auf gar keinen Fall erklären. Es kommt für ihn nicht auf das Mysterium an, sondern auf die Reaktionen der Menschen.

Die Pilotfolge der Serie konnte ordentliche Kritiken einfahren, die auf die Entwicklung der Erzählstränge gespannt sind. Und auch Axel Schmitt, der die erste Folge für das Blog Serienjunkies rezensiert hat, freut sich auf eine spannende Serie.

axel schmittDie Pilotfolge von "The Leftovers" startet relativ ungewöhnlich und am Ende haut Regisseur Peter Berg so ziemlich alles raus, was er zur Verfügung hat. Axel SchmittKritiker bei serienjunkies.de