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Roy McBride (Brad Pitt) begibt sich in „Ad Astra“ auf die Suche nach seinem Vater im All. Bild: Ad Astra | 20th Century Fox
Bild: Ad Astra | 20th Century Fox

shots | Ad Astra

Vater, du warst nie für mich da.

„Ad Astra“ schickt Brad Pitt auf die interstellare Suche nach seinem Vater. Entstanden ist eine Charakterstudie über toxische Männlichkeit.

Zu den Sternen

In James Grays Sci-Fi-Thriller „Ad Astra“ bedrohen elektromagnetische Stürme die Stabilität des gesamten Sonnensystems. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen und natürlich die Menschheit zu retten, wird der stoische und pflichtbewusste NASA-Ingenieur Roy McBride (Brad Pitt) Richtung Neptun geschickt. Denn dort wird die Ursache der Bedrohung vermutet.

Ausgerechnet Roys Vater, Clifford McBride (Tommy Lee Jones), soll irgendwie etwas mit der Sache zu tun haben. Der ist nämlich vor Jahren auf der Suche nach außerirdischem Leben auf dem Neptun verschollen.

Daddy Issues und toxische Männlichkeit

In bedächtigem Tempo reist Brad Pitts unterkühlter Charakter also nicht nur immer tiefer ins Weltall, um seinen Vater zu finden, sondern auch – na klar – ins eigene Ich. Visuell durchaus eindrucksvoll arbeitet sich „Ad Astra“ dabei an Männlichkeitsbildern, Vaterkomplexen und toxischer Männlichkeit ab.

Wie gut das funktioniert, darüber streitet Christian Eichler in dieser Folge Shots mit Yugen Yah und Christoph Dobbitsch.


shots – Der kritische Film-Podcast

Jede Woche zankt sich detektor.fm-Filmkritiker Christian Eichler mit Freunden und Kolleginnen über einen aktuellen Film. Dabei ist es egal, ob der im Kino, auf Netflix oder im Fernsehen anläuft. Angedickt wird das Ganze durch ein hintergründiges Interview und einen kurzen Überblick über weitere Kino- und Streaming-Starts.


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