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Joaquin Phoenix als Joker. Bild: ©Warner Bros. |
Bild: ©Warner Bros.

shots | Joker

Wer hat Angst vorm Kino?

Wird dieser Film Amokläufe auslösen? Verharmlost er die Alt-Right-Bewegung? Ist er Incel-Futter? So heftig wie „Joker“ wurde selten ein Film diskutiert, den noch kaum jemand gesehen hatte. Nach dem Kinobesuch können wir sagen: Es ist kompliziert. Im Gespräch: Wolfgang M. Schmitt und Christoph Dobbitsch.

Joker: Ein Film wie ein Keil

Zumindest ein Keil zwischen Kinogängerinnen und Kritikern. Der neue Film im DC-Universum, der sich nur lose auf Batman und Gotham bezieht, wird kontrovers diskutiert. Auf der Publikums-Website imdb prangen 9 Sterne, auf der Kritikerseite metacritic gibt es gerade mal 59 Prozentpunkte.

Diese Kontroverse spielt DC und Warner natürlich in die Karten, die mit „Joker“ schon den Hauptpreis beim Filmfest Venedig abgeräumt haben. Die Handlung ist eigentlich simpel: Der erfolglose Komiker Arthur Fleck, der psychisch krank ist, wird von seiner Umwelt so sehr getriezt, dass er schließlich zur Galleonsfigur einer neuen Protestbewegung wird. Dem Joker.

Ist das nun bemüht „edgy“ oder doch politisch brisant? Das diskutieren Christoph Dobbitsch, Wolfgang M. Schmitt und Christian Eichler.


shots – Der kritische Film-Podcast

Jede Woche zankt sich detektor.fm-Filmkritiker Christian Eichler mit Freunden und Kolleginnen über einen aktuellen Film. Dabei ist es egal, ob der im Kino, auf Netflix oder im Fernsehen anläuft. Angedickt wird das Ganze durch ein hintergründiges Interview und einen kurzen Überblick über weitere Kino- und Streaming-Starts.


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