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Scarlett Johannson und Adam Driver im Film. Bild: Marriage Story | ©Netflix
Bild: Marriage Story | ©Netflix

shots | Marriage Story

Ein universeller Film?

Wer Scheidungskind ist, wer in einer schwierigen Beziehung steckt, wer sich über die Priviligiertheit der weißen Bohème aufregen will: Alle können diesen Film anschauen. Adam Driver und Scarlett Johansson brillieren in „Marriage Story“, einem der besten Filme des Jahres.

Charlie (Adam Driver) ist Theaterregisseur in New York, Nicole (Scarlett Johansson) war mal das Starlett in einer Teenie-Komödie. Mittlerweile arbeiten beide seit Jahren zusammen und haben einen gemeinsamen Sohn. Und irgendwie geht es einfach nicht mehr. Warum, erfahren wir erst spät, als sich beide schon mitten im Rosenkrieg befinden. Streitpunkt: das Sorgerecht.

Dabei erzählt Noah Baumbach in „Marriage Story“ eine fast universale Geschichte, die unterschwellige Gesellschaftskritik an allen Ecken aufweist und trotzdem sehr nachvollziehbar und menschlich ist. Aber macht er es sich damit am Ende vielleicht ein bisschen zu leicht?

Über „Marriage Story“ sprechen die Psychologin Christiane Attig (Brainflicks, Rantvoll), der Journalist Christian Fahrenbach (WTH America, Krautreporter) und Christian Eichler von detektor.fm.


shots – Der kritische Film-Podcast

Jede Woche zankt sich detektor.fm-Filmkritiker Christian Eichler mit Freunden und Kolleginnen über einen aktuellen Film. Dabei ist es egal, ob der im Kino, auf Netflix oder im Fernsehen anläuft. Angedickt wird das Ganze durch ein hintergründiges Interview und einen kurzen Überblick über weitere Kino- und Streaming-Starts.


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