shots | Yesterday

Werk ohne Autor

11.07.2019

Danny Boyles Film "Yesterday" zeigt eine Welt, in der die Beatles nie existiert haben. Nun verkauft ein Straßenmusiker die Lieder als seine eigenen und wird in kürzester Zeit zum Weltstar. Aber wären die Songs heute überhaupt erfolgreich? Im Gespräch: Volkmar Kramarz, Christian Fahrenbach, Lucas Curstädt.

Der Interpret ist egal

Die Beatles gelten als Mitbegründer der Popmusik und führten teilweise in mehreren Ländern gleichzeitig die Hitparaden an. Ohne sie würden Hits wie „Let it Be“, „Yesterday“ oder „Hey Jude“ nicht ständig im Radio laufen.

Aber wie erfolgreich wären die Songs heute? Die Rolling Stones haben einmal die Botschaft „It’s the singer, not the song“ in einem Song verpackt. In Danny Boyles neuem Film „Yesterday“ wird nun das Gegenteil Realität. Die Songs haben Erfolg, egal wer sie singt und wann sie veröffentlicht werden. Würde das wirklich funktionieren?

Ein weiterer Beatles Film

„Yesterday“ spielt in einer Welt, in der es die Beatles nie gegeben hat. Nach einem weltweiten Systemabsturz ist der britische Straßenmusiker Jack Malik (Himesh Patel) der einzige, der sich noch an die Band erinnert. Jack, der sich bisher kaum über Wasser halten konnte, gelingt nun der Durchbruch. Innerhalb kürzester Zeit wird er zum Weltstar.

Über „Yesterday“ diskutieren detektor.fm-Redakteur Christian Eichler, der Musikwissenschaflter Volkmar Kramarz und die Filmkritiker Christian Fahrenbach (Krautreporter, dpa) und Lucas Curstädt (Die zweite Produktion).

Redaktion: Alina Metz


shots – Der kritische Film-Podcast

Jede Woche zankt sich detektor.fm-Filmkritiker Christian Eichler mit Freunden und Kolleginnen über einen aktuellen Film. Dabei ist es egal, ob der im Kino, auf Netflix oder im Fernsehen anläuft. Angedickt wird das Ganze durch ein hintergründiges Interview und einen kurzen Überblick über weitere Kino- und Streaming-Starts.


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