The Angels’ Share – Sind Ken Loach und der britische Sozialfilm noch zeitgemäß?

06.10.2012

Er ist einer der Größen im britischen Kino: Ken Loach, ein Meisterregisseur, wenn es um sozialrealistische Filme geht. Sein neuestes Stück spielt im Milieu von Sozialarbeitern, kriminellen Jugendlichen und dem teuersten Whisky-Fass der Welt. Unser Kritiker sagt: lohnt sich!

Szene aus dem Film The Angels Share. / © Prokino & 20th Century Fox



The Angels’ Share von Regiegröße Ken Loach erzählt die Geschichte von Robbie:ein junger Kerl, aufgewachsen in einem Problemviertel in Glasgow.

Früh steht Robbie vor dem Haftrichter, der ihn nur deswegen mit 300 Sozialstunden davonkommen lässt, weil seine Freundin hochschwanger ist.

verteidigt Ken Loach.Patrick Wellinskiverteidigt Ken Loach. 

Die Sozialstunden muss Robbie mit Mo, Rhina und Albert ableisten. Als die Truppe eines Tages mit ihrem Sozialarbeiter in eine Whisky-Distillery in den schottischen Highlands fährt, kommts raus: Robbies feine Nase. So ziemlich jede Duftnote im Whisky erkennt Robbie. Und als eines Tages das teuerste Whisky-Fass der Welt zur Versteigerung kommt, wächst bei den vieren ein Plan…

Kais Harrabi spricht mit Kritiker Patrick Wellinski über den Film, Ken Loachs Größe und den Titel The Angels’ Share.

Ken Loach ist wieder dort, wo er zuhause ist: bei der englischen working class. (…) Wir brauchen diese Filme.