Spam bei facebook – wenn der Wurm die Kommunikation übernimmt

27.04.2011

Mal eben sehen, wer so das eigene Profil besucht? Verführerisch - und nicht sehr ratsam. So schleicht sich neueste Wurm ins facebook-Profil. Mit ziemlich nervigen Folgen... Ein Ratgeber.

Ein Blick auf Facebook. Die Privatsphäre im sozialen Netzwerk sorgt immer wieder für Debatten.

aus der Chip-Redaktion. / © chip.deAndrea Maureraus der Chip-Redaktion. / © chip.de 

Sind wir mal ehrlich: neugierig sind wir doch alle. Die Möglichkeit, bei sozialen Netzwerken im Profil anderer Leute rumzuschnüffeln, macht diese Netzwerke wohl erst so richtig interessant. Kein Wunder also, dass der neueste Auswuchs von facebook-Spam recht erfolgreich ist: regelmäßig wird man eingeladen, auf einen Link zu klicken – um dort zu sehen, wer der Freunde denn wiederum das eigene Profil so durchstöbert. Klickt man den Link aber und folgt den Anweisungen dort, geht der Ärger los: ein Wurm nistet sich ein, und fortan werden vom eigenen Profil Nachrichten versendet, Chats gestartet und Veranstaltungen erstellt – alle mit dem Ziel, die eigenen Freunde wiederum zu infizieren. Der Besitzer des verseuchten Profils bemerkt davon meist erst dann etwas, wenn Freunde ihn freundlich darauf hinweisen: „Ey, du spamst hier alles zu!“

Was hat es auf sich mit diesem facebook-Spam? Warum fallen so viele darauf rein? Und wie kann man sich selbst davor schützen? Den Fragen wollen wir nachgehen – und zwar mit Andrea Maurer von chip.de