Stadtgespräch | Berlin – BER: Eene, meene, mu, wie genervt bist du?

20.08.2013

Es sah so aus, als könne der Flughafen Berlin-Brandenburg im März 2014 zumindest eine Teileröffnung feiern. Doch daraus wird nichts. Die unendliche Geschichte des BER geht in die nächste Runde.

Der Flughafen Berlin Brandenburg ist seit 2006 im Bau. Vergangenes Jahr sollte er eröffnet werden. Foto: Robert Aehnelt/Wikimedia Commons

ist Redakteur beim «Tagesspiegel».Torsten Metznerist Redakteur beim «Tagesspiegel». 

Der Flughafen Berlin Brandenburg ist die größte Flughafenbaustelle Europas. Und eines der umstrittensten Themen in Berlin.

Hin und Her um Teileröffnung

Aktuell geht es um die Teileröffnung. Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn möchte den Nordflügel des Flughafen ab März 2013 in Betrieb nehmen. Zehn Flüge pro Tag sollen dort maximal starten. Der Aufsichtsrat hatte noch vergangene Woche zugestimmt und zu Beginn dieser Woche zurück gerudert: Teileröffnung ja – aber wann, das soll erst im Herbst entschieden werden.

Vier Eröffnungstermine, zwei Aufsichträte, mehrere Milliarden Euro

Dabei sollte der Flughafen ursprünglich im vergangenen Jahr eröffnet werden. Doch der Einweihungstermin wurde vier Mal verlegt. Und im Aufsichtsrat sind zuerst der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit und danach der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck zurückgetreten. Die veranschlagten Kosten sind von geplanten 1,7 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden gestiegen. Kann man das alles noch ernst nehmen?

Mit dem Tagesspiegel-Redakteur Thorsten Metzner sprechen wir im Stadtgespräch darüber und fragen, wie genervt die Berliner von dem Flughafen-Thema sind.

Es gibt nichts, was nicht möglich wäre auf dieser Baustelle. Das was dort passiert, übersteigt ja wirklich jegliche Phantasie. – Torsten Metzner


Das Stadtgespräch wird präsentiert von nextbike – Dem Fahrradverleihsystem.

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