Stadtgespräch | Berliner Spreepark wird zwangsversteigert

02.07.2013

Eigentlich sollte es ein Ort des Vergnügens sein. So richtig lustig geht es im Spreepark im Plänterwald aber nicht mehr zu. Seit 2001 steht das Gelände leer und soll nun zwangsversteigert werden. Doch es finden sich keine Investoren. Warum?

Der Spreepark: wo sich früher Menschen zum Vergnügen tummelten, wuchert nun Gras. Foto: © Wikimedia Commons

arbeitet beim Tagesspiegel.Stefan Jacobsarbeitet beim Tagesspiegel.  

Mehr als 40 Jahre lang ist der Spreepark im Plänterwald Anziehungspunkt für Jung und Alt gewesen. Ein Riesenrad, Schaubuden, bunte Pavillons und ein halbes Dutzend Fahrgeschäfte haben Jahrzehnte lang für Vergnügen gesorgt.

Leerstand statt Menschenmengen

Doch schon seit 2001 steht das 269.000 Quadratmeter große Gelände leer. Der ehemalige Betreiber, Norbert Witte, ging pleite und neue Investoren haben sich seitdem nicht gefunden.

Das leere Gelände kostete das Land als Eigentümer einige Millionen Euro. Daher beschloss das Finanzamt Köpenick: Das Erbbaurecht auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitparks soll zwangsversteigert werden. Allerdings sind daran viele Auflagen geknüpft.

Welche das sind und warum daran möglicherweise die Investorensuche scheitert, erklärt Redakteur Stefan Jacobs vom Tagesspiegel.

Selbst in dem Gutachten vom Gericht stehen so viele „Abers“, dass man sehen muss, ob es überhaupt zu einer Versteigerung kommt. – Stefan Jacobs, Redakteur


Das Stadtgespräch wird präsentiert von nextbike – Dem Fahrradverleihsystem.

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