Stadtgespräch | Dortmund: Der BVB und das rechte Problem

05.03.2013

Dortmund und sein BVB - das Motto "Echte Liebe" von Borussia Dortmund kommt nicht von ungefähr. Doch der Verein hat auch immer wieder Probleme mit rechtsextremen Fans. Wir blicken am Tag des Achtelfinals der Champions League für das Stadtgespräch nach Dortmund.

Bessere Tage beim BVB - die Meisterschaftssaison 2011/2012. Foto: © Oliver Lang /dapd.

Für Borussia Dortmund ist heute ein besonders wichtiger Tag. Nach dem Pokal-Aus am letzten Mittwoch und der verpassten Meisterschaft (beides gegen oder an den FC Bayern München verloren), ist das heutige Champions League Spiel gegen den ukrainischen Fußballclub Schachtjor Donezk mehr als nur ein Achtelfinale. Es ist die einzige Titelchance, die dem BVB in dieser Saison noch bleibt und deshalb umso wichtiger für den Trainer Jürgen Klopp und den Verein.

In anderen Städten geht man in die Oper oder ins Theater. Hier geht man auch als Gutbürgerlicher ins Fußballstadion.

ist Journalist aus Dortmund und unter anderem tätig für den WDR.Michael Westerhoffist Journalist aus Dortmund und unter anderem tätig für den WDR. 

Doch auch abseits des Feldes befindet sich der sonst so vorbildliche Fußballklub in einer schwierigen Lage. Im Hinspiel gegen Schachtjor Donezk ist es zu Übergriffen durch rechtsextreme Fans gekommen und im Dortmunder Stadion sind in der Vergangenheit immer wieder Plakate rechtsgesinnter Fans ausgerollt worden. Nach diesen Vorfällen gibt es wieder viel Kritik am BVB und einmal mehr wird gefordert, die Probleme mit rechtsextremen Fans in den Griff zu bekommen.

Wie der BVB und die Fans dagegen vorgehen und welche Chancen Borussia Dortmund auf das Viertelfinale hat, haben wir den Dortmunder Journalisten Michael Westerhoff im Stadgespräch gefragt.

Das Stadtgespräch wird präsentiert von nextbike – dem Fahrradverleihsystem.

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