Stadtgespräch: Gaslaternen-Romantik in Berlin – doch wie lange noch?

16.11.2012

In Berlin gibt es am Wochenende eine ungewöhnliche Menschenkette. Es geht nicht um Flüchtlinge, die abgeschoben werden sollen, oder um den Frieden. Es geht um Straßenbeleuchtung.

Berliner Prominente protestieren für die Gaslaterne: Autor Harald Martenstein (2.v.l.), Schauspielerin Anita Kuptsch (3.v.l.), Musiker Klaus Hoffman (4.v.l.), Tenor Thomas Quasthoff (2.v.r.) und Schauspielerin Katherina Lange (r.) posieren in der Komödie am Kurfürstendamm. Foto © Michael Gottschalk/dapd.

Journalist bei rbb-online.Sebastian SchöbelJournalist bei rbb-online. 

In der Bundeshauptstadt sollen nämlich die Gaslaternen verschwinden und durch moderne, umweltfreundlichere Lampen ersetzt werden.

Gaslaternen verbrauchen zu viel Energie und sind dem klammen Berlin inzwischen schlicht zu teuer.

Die Abschaffung kann Folgen über Berlin hinaus haben. Denn wenn Berlin als Abnehmer von Gaslaternen wegfällt, könnte für den Hersteller, eine Firma in Indien, der Markt zusammenbrechen. Berlin ist zwar nicht die einzige Stadt, in der es noch Gaslaternen gibt, aber einer der Hauptabnehmer.

Eine kuriose Debatte, über die wir mit Sebastian Schöbel sprechen. Er ist Journalist und tätig für rbb-online: