Stadtgespräch | Keine Rettung für die Dresdner Werft

09.04.2013

Die Laubegaster Schiffs- und Yachtwerft hat schon 2011 Insolvenz angemeldet. Weil sich kein Investor findet, der die Dresdner Werft modernisiert, musste sie geschlossen werden.

Die Weiße Flotte auf der Elbe in Dresden. Die Laubegaster Werft, die bislang die Denkmalpflege der historischen Flussdampfer übernommen hat, ist insolvent und muss schließen. Foto: Norbert Millauer/dapd

In Dresden steht ein altes Traditionsunternehmen, die Laubegaster Schiffs- und Yachtwerft, vor dem Aus.

Szenenfoto aus der Inszenierung “Der Schneesturm” nach Vladimir Sorokin. Foto: R. Arnold/CentraltheaterChristoph Hilleist Sprecher des BürgerBündnis Freie Bürger Dresden. 

Über 150 Jahre lang gehörte sie zu Dresdens Industrielandschaft. Ihre weißen Flussdampfer, die sogenannte Weiße Flotte, sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Doch das Unternehmen war nicht profitabel: knapp 20 Jahre nachdem die Werft privatisiert worden war, musste sie Insolvenz anmelden. Die Suche nach einem Investeor verlief erfolglos, deshalb ist seit Ende März Schluss mit der Produktion.

Warum die Dresdner ihre Werft nicht retten konnten, haben wir Christoph Hille gefragt. Er ist Pressesprecher vom BürgerBündnis Freie Bürger in Dresden.

 


 

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