Stadtgespräch | Martin Sonneborn für den Erhalt der East Side Gallery

26.02.2013

Der East Side Gallery könnte es an den Kragen gehen: In die Mauer, gebaut in der DDR, soll ein Loch. Dagegen sind Gentrifzierungsgegner und Martin Sonneborn von der Partei "Die Partei".

Die East Side Gallery gibt es seit 1990. Über 100 Künstler aus aller Welt haben das Mauerstück zwischen Berliner Ostbahnhof und Oberbaumbrücke bemalt. Foto: © Steffi Loos/ dapd

will die Mauer zurück.Martin Sonnebornwill die Mauer zurück. 

Droht ein Loch in der East Side Gallery? Der grüne Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schult, hat einem Bericht von Welt Online zufolge bestätigt, dass ein Stück aus der Mauer gelöst und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden soll.

Für Schult ist klar: Die Mauer muss weg, damit es einen Fluchtweg aus dem dahinter liegenden Park gibt. Doch es formiert sich Widerstand gegen das Vorhaben. Die Gegner gehen davon aus, dass die Baumaßnahmen an der East Side Gallery andere Gründe haben. Sie sehen in einem geplanten Luxuswohnhaus an der Spree den Auslöser.

Allerdings sind nicht nur Gentrifizierungsgegener für den Erhalt der symbolträchtigen Graffitifläche. Auch für Martin Sonneborn, den Vorsitzenden der Partei „Die Partei“ steht ein Abriss nicht zur Debatte.

Stadtgespräch - Martin Sonneborn für den Erhalt der East Side Gallery

Ich glaube, dass wir die Herzen der Bürger auf unserer Seite haben, wenn wir für den Erhalt und den Wiederaufbau der Mauer plädieren. – Martin Sonneborn, Die Partei