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Stadtgespräch: Verbot für “Hallo” und “Tschüss” an Passauer Schule

Wie sollten Schüler ihre Lehrer begrüßen? Mit „Grüß Gott“ statt „Hallo“ – findet eine Passauer Rektorin und verbannt auch gleich das „Tschüss“ aus dem Schul-Wortschatz. Löbliche Maßnahme für mehr Respekt oder übertriebenes Verbot?

Max Schmidt - ist Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes.

ist Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes.
Max Schmidt

Finden Sie die Begrüßung „Hallo“ respektlos? In den meisten Fällen wahrscheinlich nicht. Eine Passauer Schuldirektorin sieht das anders: Sie hat ihre Schule zur „Hallo- und Tschüss-freien Zone“ erklärt.

Diese Wörter seien zu unhöflich, findet die Rektorin. Außerdem müssen die Schüler auf das Berufsleben vorbereitet werden und dort seien flapsige Grußformeln unangebracht. Stattdessen sollen die Schüler „Grüß Gott“ und „Auf Wiedersehen“ sagen.

Aber wie wird das im restlichen Bayern gesehen? Als eine löbliche Maßnahme, um den Schülern Respekt beizubringen? Oder als ein übertriebenes Verbot? Darüber haben wir mit dem Vorsitzenden des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt gesprochen.