Studie der GfK: Klassik boomt in Deutschland

10.08.2012

Nicht nur Rock- und Popkünstler locken Musikliebhaber in die Arenen dieses Landes - laut einer Studie der GfK wird erstmals mehr Umsatz mit Klassik-Konzerten gemacht.

Besucher lauschen der Musik des Classic Open Air am Berliner Gendarmenmarkt. Foto: © Steffi Loos/dapd

Präsident des Bundesverbandes der VeranstaltungswirtschaftJens MichowPräsident des Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft 

Lange Zeit lag die Veranstaltungsbranche brach. Immer wieder hörte man: Die „Krise“ sei Schuld daran, dass immer weniger Menschen Live-Veranstaltungen besuchen.

Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für den Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft zeigt sich jetzt aber eine deutliche Besserung: Besonders die Klassikmusik-Branche wächst stetig an und verzeichnet erstmals einen höheren Besucheranteil und Umsatz. Damit liegt die Branche im Live-Musikmarkt noch vor Rock, Pop und Musicals. Während 15,5% aller Deutschen im Jahr 2011 ein klassisches Konzert besuchten, waren es bei Rock- oder Popkonzerten nur 14,1%.

Ob dieser Trend anhalten wird und wie die Zukunft der Branche aussieht, darüber haben wir mit Jens Michow, dem Präsidenten und Geschäftsführer des Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft, gesprochen.

Unsere Reporterin Hannah Ferlemann hat die Entwicklungen auf dem Konzertmarkt für Sie zusammengefasst.