Studie zu Spitzensport in Deutschland: Jeder Zehnte ein Doper?

22.02.2013

Depression, Doping und Betrug – das alles sind offenbar Probleme im deutschen Spitzensport. Denn in einer Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln wird diese Vermutung mit Zahlen unterfüttert.

Leistungsdruck und Konkurrenzkampf sind im Spitzensport nicht neu. Doch eine Studie der Deutschen Sporthochschule kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Foto: © Axel Schmidt/dapd.

ist Professor an der Deutschen Sporthochschule und Leiter der Studie zum Spitzensport.Christoph Breuerist Professor an der Deutschen Sporthochschule und Leiter der Studie zum Spitzensport. 

Der Beste setzt sich durch – das ist das Grundprinzip jedes sportlichen Wettkampfs. Doch manche bleiben dabei auf der Strecke. Konkurrenz und Leistungsdruck führen dazu, dass viele Sportler Auswege suchen, die schnell Körper und Geist belasten. Das belegt die Studie „Dysfunktion des Spitzensports“ der Deutschen Sporthochschule Köln. In dieser sind über 1100 deutsche Athleten zu kritischen Themen, wie Doping und Wettkampfbetrug befragt worden.

Über die konkreten Ergebnisse der Untersuchung und die Lage des deutschen Spitzensports haben wir mit Christoph Breuer gesprochen. Er ist Professor an der Deutschen Sporthochschule und hat die Studie im Auftrag der Deutschen Sporthilfe geleitet.