Studienplatz dank Rechtsanwalt

29.02.2012

Der Numerus Clausus hilft den Hochschulen die Studentenzahlen zu regulieren. Doch immer öfter versuchen abgewiesene Bewerber sich in ihr Wunschstudium einzuklagen. Kann jetzt jeder alles studieren?

Wurden die Kapazitäten falsch berechnet oder sind die Hörsäle tatsächlich voll? Foto: © Timur Emek/dapd

ist Vizepräsident für Studium und Internationales an der Humboldt-Universität Berlin.Michael Kämperist Vizepräsident für Studium und Internationales an der Humboldt-Universität Berlin. 

Die Studentenzahlen sinken frühestens 2021 wieder – das prognostiziert die Kultusministerkonferenz. Keine guten Aussichten also für Studienanfänger mit schlechtem Abitur-Schnitt. Denn bei höheren Bewerberzahlen verschärfen die Hochschulen den Numerus clausus und damit die Zulassungsbeschränkungen für ihre Studiengänge.

Doch einige junge Menschen erklagen sich einfach ihren Wunschstudienplatz. Beispielsweise laufen gegen die Martin-Luther-Universität in Halle (Saale) derzeit etwa 400 Klagen.

Welche Hürden dabei überwunden werden müssen und was das für die Hochschulen bedeutet, fragen wir Michael Kämper von der Humboldt-Universität Berlin. Er ist Vizepräsident für Studium und Internationales.