Die Bewegung der Lohas

Tag der Erde: Shoppen und die Welt verbessern

22.04.2014

Öko-Fashion statt Jesus-Latschen: Die Bewegung der Lohas strebt einen hohen Lebensstandard an - bei einer niedrigen CO2-Bilanz.

Nachhaltiger Konsum mit heimischen Äpfeln. Foto: Andreas Pisza / Flickr / Lizenz: CC BY 2.0

Der 22. April ist der Tag der Erde. Ein Tag, der zum Nachdenken über unser Konsumverhalten anregen soll. Für einige beschränkt sich dieses Denken nicht nur auf einen bestimmten Tag: Die Lohas. Loha steht für Lifestyle of Health and Sustainability. Ihre Anhänger sind ökosensible Konsumenten, die großen Wert auf Nachhaltigkeit legen und bereit sind, dafür Geld auszugeben.

denkt, dass es parallel zu teuren Bioprodukten auch viele günstige Alternativen gibt.Der klassische Öko wollte, dass alle Müsli essen. Lohas leben viel gelassener. - Michael BilharzMichael Bilharzdenkt, dass es parallel zu teuren Bioprodukten auch viele günstige Alternativen gibt.  

Gucci und Bio-Gurken

Hohe ethische und ökologische Standards sind ihnen wichtig, weil Konsumentscheidungen weitreichende Folgen haben.

Ob sie wirklich so viel richtig machen und wovon eine gute Ökobilanz abhängt, weiß der Umweltökonom Michael Bilharz.

Er hat 24 typische „Lohas“ begleitet. Alle waren Mitglied in einer Naturschutzorganisation, kauften gerne im Biomarkt ein und trennten ihren Müll.